EnadCo Media AG von Stefan Thormann und Daniela B. Häusler aus Berlin sind pleite! Sorry, insolvent natürlich!

Labbyon Klon enadCo schlitterte nun mit Stefan Thormann auch in die Insolvenz!

Im Grunde wäre diese News total unwichtig. Da aber der Name Stefan Thormann hier auf Cafe4eck schon im Zusammenhang mit der Labbyon AG Pleite (Mai 2013) auftauchte, ist diese Insolvenz schon wieder sehr brisant. Wir erinnern uns noch an diesen Artikel:

Freitag, 31. Mai 2013

Der (fiktive) Überflieger des Jahres 2013, die Labbyon AG aus Berlin, ist pleite! Sorry, insolvent natürlich!

Stefan Thormann war damals nur ein Zuträger für die Herren Christian Paetsch und Steffen Ramlow und startete nach der Labbyon AG Insolvenz im Juni 2013 einen eigenen Versuch mit einem identischen Bauchladenportal wie Labbyon. Wir erinnern uns auch an diesen Artikel:

Montag, 8. Juli 2013

Das geplante Comeback der Luftblase Labbyon unter neuem Deckmantel mit Stefan Thormann – Labbyon 2.0

Im Mai 2013 wurde dann die Domain enadco.ag registriert und kurze Zeit später ging auch die Plattform mit enadco.ag und enadco.tv online. Diesmal aber unter der offiziellen Leitung von Stefan Thormann und Daniela B. Häusler. Da man hier eigentlich nur eine Totgeburt von der Labbyon AG wieder zum Leben erweckt hatte, die ja an Unfähigkeit und Dilettantismus schon vor dem offiziellen Start pleite gemacht hat, hätte also jeder, der die Google Suchmaschine bedienen kann, gewarnt sein müssen bei so etwas mit zu machen.

Echter Mehrwert ist sowieso nicht zu erkennen, denn Werbespots online ansehen lassen um dann die Einnahmen zu verteilen ist nicht wirklich neu und vergleichbare Anbieter verschwanden ebenso schnell vom Markt. Zurück blieben meist viele tausend Nutzer, die dann für ihre investierte Zeit sprichwörtlich in die Röhre schauten, wenn es um die Vergütung ging. In diesem Fall scheint die Insolvenz der Anfang vom Ende des Labbyon Klon EnadCo Media AG zu sein. Man kann nur hoffen, dass die TV-Spots auch Unterhaltungswert hatten. Sonst wäre es ja doppelt tragisch!

Hier nun die Insolvenzbekanntmachung:

Amtsgericht Charlottenburg, Aktenzeichen: 36e IN 1153/15

36e IN 1153/15

In dem Verfahren über den Antrag d.
enadCo media AG, Wittestraße 30, 13509 Berlin, vertreten durch die Vorstände Daniela Bärbel Haeusler und Stefan Eckhard Thormann,
Register-Nr.: Amtsgericht Charlottenburg HRB 159579
– Schuldnerin –

auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das eigene Vermögen

Beschluss:
Zur Verhinderung nachteiliger Veränderungen in der Vermögenslage der Schuldnerin bis zur Entscheidung über den Antrag wird am 27.02.2015 um 14:00 Uhr angeordnet (§§ 21, 22 InsO):

1. Maßnahmen der Zwangsvollstreckung einschließlich der Vollziehung eines Arrestes oder einer einstweiligen Verfügung gegen die Schuldnerin werden untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind; bereits begonnene Maßnahmen werden einstweilen eingestellt (§ 21 Abs. 2 Nr. 3 InsO).

2. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird

Herr Rechtsanwalt Prof. Rolf Rattunde
Kurfürstendamm 26 a, 10719 Berlin

bestellt.

Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände des schuldnerischen Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 InsO).

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist nicht der allgemeine Vertreter der Schuldnerin. Er hat die Aufgabe, durch Überwachung der Schuldnerin deren Vermögen zu sichern und zu erhalten (§ 22 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 InsO). Der vorläufige Insolvenzverwalter hat zu prüfen, ob das Vermögen der Schuldnerin die Kosten des Verfahrens decken wird (§ 22 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 InsO).

Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen.

Die Konten der Schuldnerin führenden Kreditinstitute werden dem vorläufigen Insolvenzverwalter gegenüber zur Auskunftserteilung verpflichtet.

Den Schuldnern der Schuldnerin (Drittschuldnern) wird verboten, an die Schuldnerin zu zahlen. Sie werden aufgefordert, Leistungen unter Beachtung dieser Anordnung nur noch an den vorläufigen Insolvenzverwalter zu leisten (§ 23 Abs. 1 Satz 3 InsO).

Gem. § 8 Abs. 3 InsO wird der vorläufige Insolvenzverwalter beauftragt, die Zustellungen des Beschlusses an die Schuldner der Schuldnerin vorzunehmen (§ 23 Abs. 1 Satz 2 InsO) und hierüber Nachweis zu führen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist berechtigt, die Geschäftsräume und betrieblichen Einrichtungen der Schuldnerin einschließlich der Nebenräume zu betreten und dort Nachforschungen anzustellen. Die Schuldnerin hat ihm Einsicht in die Bücher und Geschäftspapiere zu gestatten und sie diesem auf Verlangen bis zur Entscheidung über die Eröffnung des Verfahrens herauszugeben. Sie hat ihm alle Auskünfte zu erteilen, die zur Sicherung der künftigen Insolvenzmasse und zur Aufklärung der schuldnerischen Vermögensverhältnisse erforderlich sind.

Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen die Entscheidung kann die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) eingelegt werden.

Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem

Amtsgericht Charlottenburg
Amtsgerichtsplatz 1
14057 Berlin

einzulegen.

Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung bzw. mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (http://www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.

Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gerichte eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.

Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.

Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.
Amtsgericht Charlottenburg – Insolvenzgericht – 27.02.2015

36e IN 1153/15 Amtsgericht Charlottenburg, 02.03.2015

Hier noch die EnadCo Partner Newsletter zum Thema EnadCo Media AG Insolvenz:
Im Webinar heute Abend sprach Daniela Haeusler diesen Punkt an und betonte dabei, daß dieser Insolvenzantrag zum Zwecke der Sanierung und der Fortführung des Portals gestellt und auch genehmigt worden ist.

Es geht also weiter! Laßt Euch bitte nicht verunsichern.

Wenn Ihr Fragen habt, so schickt sie direkt an enadCo und zwar an diese email:
info@enadco.ag

Am kommenden Montag findet um 20:00 Uhr ein Sonderwebinar statt zu dem Thema: Homepage-Erstellung. Dieses Thema dürfte für all jene sehr interessant sein, die enadCo mit eigener Homepage bewerben wollen.
Eine eigene Landingpage für CoPartner ist bereits in Vorbereitung. Bitte beachtet die vorgezogene Anfangszeit zu diesem Sonderwebinar. Den Link dazu findet Ihr demnächst wie gewohnt auf:

http://www.enadco.ag/termine

(Achtung! nicht mit dem Webinar ‚CoPartner-News‘ verwechseln.)

Das Portal für den AdFriend erweitert sich ständig. Bitte loggt Euch in Euren AdFriend – account ein und füllt den Beamer aus, falls noch nicht geschehen. Außerdem solltet Ihr daran denken, die entsprechenden Karten im Bereich CardPartner sowohl für den AdFriend – account, als auch für den CoPartner – account zu ordern.

Nur nach erfolgreicher Verifizierung durch den CardPartner könnt Ihr mit einer Auszahlung rechnen.

Liebe Freunde und Teammitglieder,

die Ankündigung gestern, daß enadCo Insolvenz angemeldet hat, traf mich – wie viele von Euch sicher auch – wie eine kalte Dusche. Nachdem ich mich vom ersten Schock erholt hatte und mir abends die Worte von Daniela Haeusler dazu angehört hatte, sah ich nicht mehr ganz so schwarz.
Mir gefällt, daß Daniela uns offen und ehrlich diese Mitteilung gemacht hat.
Was bedeutet das nun in der Folge für uns?
enadCo ist nicht gestorben, es wird weiter gehen.
Wir werden – so hoffe ich es zumindest – unsere Auszahlungen erhalten, so wie es uns angekündigt wurde.
Woher kommt das Geld, welches an uns ausbezahlt werden soll?
Die Empfehlungsprämien, die ja als erstes ausgezahlt werden, sind Prämien der Banken, die letzendlich an uns ausgezahlt werden. Gelder also, die enadCo für jedes verifizierte Mitglied bekommen und an uns weiterleiten wird.
Die Erlebnisprämien, die auch demnächst angesammelt werden, kommen direkt von den werbenden Firmen, deren Werbeeinblendungen wir in Kürze im Portal ansehen werden.

Es wäre ein Fehler, die jetzige Situation mit dem ‚Aus‘ von enadCo gleichzusetzen. Im Gegenteil: jetzt zeigt sich, wer wirklich hinter enadCo steht, mithelfen und dafür kämpfen wird, enadCo wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Wir haben keinen Schaden durch diese momentane Schieflage des Unternehmens. Wir können aber helfen, dieses Schiff wieder auf Kurs zu bringen.

Ich zähle auf Euch und freue mich über jeden, der bereit ist, hier weiter mit an Bord zu bleiben.
Wir können es durchaus mit vereinten Kräften schaffen, enadCo für uns alle zu dem zu machen, was es in unseren Visionen doch bereits lange schon ist: ein wachsendes, erfolgreiches Unternehmen, in welchem jeder von uns seinen Platz gefunden hat und sich ein wachsendes Einkommen generieren wird.
Nur wer kämpft, kann gewinnen! Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Laßt uns um enadCo kämpfen…..für uns!

Anmerkung Cafe4eck: Unfassbar, womit sich die Lemminge trösten lassen. Zunächst entscheidet ausschließlich der Insolvenzverwalter, wohin welche Gelder fließen. An Prämien der Banken -die ja offensichtlich das Geschäftsmodell nicht weiter tragen- möchten wir ohnehin nicht glauben.

Liebe Freunde und Teammitglieder,

ich möchte Euch hier zu dem Thema Insolvenz einen Artikel weitergeben, um Euch aufzuzeigen, daß eine Insolvenz nicht unweigerlich zu einer Abwicklung des Unternehmens führt, sondern daß ein Insolvenzantrag dazu führen kann, das Unternehmen zu sanieren und fortzuführen.

Hier wird das ganz gut erklärt.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/insolvenz106.html

enadCo hat die Insolvenz zwecks Sanierung beantragt und die Chancen wurden vom Insolvenzrichter als positiv bewertet.

Nun sucht enadCo einen Investor. Sollte es unter Euch jemanden geben, der über solch einen Kontakt verfügt, so möchte ich darum bitten, sich unter dem Betreff „möglicher Investor“ bei enadCo über folgende email zu melden.

info@enadco.ag

Ihr könnt Euch auch an mich diesbezgl. wenden, falls Ihr dazu Fragen an mich habt.

In einem Telefongespräch mit Daniela Haeusler gestern wurde mir klar, wie ernsthaft das enadCo-Team nach Lösungen sucht, um uns unser enadCo zu erhalten. Ich fordere Euch alle auf, sich Gedanken zu machen und ggfs. direkt mit enadCo Kontakt aufzunehmen, falls hier jemand einen Kontakt herstellen könnte oder über gute Ideen bzgl. des Konzeptes verfügt.

Das enadCo – Team kann Eure mails zwar nicht oder nicht sofort alle beantworten, aber sie werden gelesen.
Es ist eine Möglichkeit, enadCo mit zu gestalten, seine Ideen mit einzubringen.

Ich gebe hier ganz sicher so schnell nicht auf, noch bestehen sehr gute Chancen, enadCo weiter zu führen. Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen.
…jetzt erst recht! Bei einem Unternehmensaufbau stellen sich schon mal Probleme ein. Diese müssen gelöst werden und das wird gelingen!
Viele große Unternehmen da draußen machen es genau so, gehen denselben Weg, den enadCo jetzt beschritten hat…
Doch wer jetzt die Flinte ins Korn schmeißt und enadCo mit einem Wisch wegfegt, hat schon verloren. Probleme zu lösen bedeutet, ernsthaft an eine Sache zu glauben und eine mehr oder minder hohe Einsatzbereitschaft zu zeigen.

Bitte seht jetzt nicht nur die Probleme unter dem drohenden Schwert einer Insolvenz, sondern seht die Vorteile dieser Insolvenz: Dem enadCoTeam ist der große Druck genommen und sie können entspannt weiter arbeiten. Ganz ehrlich: wir haben keine finanziellen Kosten, wir werden alle tools kostenfrei nutzen können…bessere Vorraussetzungen bieten nur wenige Unternehmen.
Werdet creativ, denkt mal nach und bringt Euch mit ein, es kostet Euch lediglich ein wenig Zeit, in der Ihr Euch ganz auf enadCo konzentrieren solltet.

Wir wollen zu einer Community zusammen wachsen und gemeinsam etwas Großes aufbauen!
Dann mal los…

Herzliche Grüße

Anmerkung Cafe4eck: Evisioninvest ist dafür doch der ideale Partner, die kriegen auch nix auf die Reihe, hahahahaaaa! Die müssen schon ziemlich verzweifelt sein, wenn die schon per „kennste nich jemanden“ Investoren suchen!

~ von cafe4eck - März 5, 2015.

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