TauNigma Franchise Invest – ist es nur eine kreative Abzocke oder doch ein Kasachich-Arabisches Wirtschaftswunder?

Jetzt speziell auch für deutsche Anleger, das Märchen wie aus 1001 Nacht

Schon vor einigen Monaten erreichte Cafe4eck der Hinweis zum TauNigma Franchisekonzept, das seit Anfang letzten Jahres in Deutschland beworben wird. Auf den ersten Blick war eigentlich schon klar: Das was dort angepriesen wird kann nicht halten was es verspricht. Es werden in Deutschland seit letztem Jahr Franchise-Nehmer gesucht, die in Zahl-Terminals investieren, auch Kiosk genannt. Die Kosten pro Terminal belaufen sich auf knapp 6.000 €, die man aber auch in Monatsraten abstottern darf. Eingesetzt werden sollen die Kioske/Terminals aktuell vornehmlich in den Vereinigten Arabischen Emiraten und man verspricht eine lebenslange Rendite von monatlich ca. 500 € für einen TauNigma Kiosk. Soweit so gut. Liest es sich doch, als gebe es eine neue Eierlegende-Wollmilchsau.

Der Mann hinter TauNigma Alexander Chub

Wer ist also so großzügig und lässt deutsche Investoren für eine ca. 6.000 € einmalige Investition an so einem angeblichen Honigtopf schlecken und sich lebenslang dann davon ernähren? Der Urheber, auch CEO genannt, ist ein Kasache mit dem Namen Alexander Chub und der soll mit seiner Firma Taulink IT in Russland schon sehr erfolgreich sein. Die Firmenanschriften zu TauNigma befinden sich aber nicht in Kasachstan sondern in Abu Dhabi und Dubai (VAE). Es gibt ein Firmen-Konstrukt, das nicht wirklich seriös und transparent erscheint. Von der Haftung mal abgesehen, handelt es sich um die Taulink IT aus Kasachstan/Almata, Taunigma FEZ mit Sitz in Sharija (VAE) und die Worldwide Express Service L.P. mit einer Briefkastenadresse in England, Birmingham. Ein ordentliches Impressum sucht man auf den Webseiten Taunigma.com und Taunigma.net vergebens. Auch wurden erst kürzlich Telefon Nummern für eine Kontaktaufnahme dort hinterlegt. Transparenz sieht anders aus. Zwar gibt es professionell gestaltete Webseiten und Youtube Videos, aber wenn man sich das ganze Konzept ansieht, kommen mehr Fragen auf als den Betreibern wohl lieb sein mögen.

taunigma.com
taunigma.net

Übrigens letztes Jahr wurde auch mit NT Payment geworben, es gibt dazu auch eine deutsche Webseite „ntpayments.de“ für die ein Robert Steiner als TauNigma Vertriebsmanager aus Hannover verantwortlich ist. Seit kurzem wird auch mit einer TauNigma Deutschlandvertretung aus Hannover geworben, wobei die Webseite aber auf einen Aragon Adon registriert wurde und ein Frank Kytzia in den Kontakt Daten zu finden ist.

Frank Kytzia
0511 – 8500 36 70
03212 – 72 72 72 8
info@taunigma-concept.com
•zertifizierter Venture Capital-Spezialist (EAFP)

•zertifizierter Lehrgangsleiter für den Ausbildungsberuf „Fachberater für Finanzdienstleistungen nach IHK“ (Campus AG)

•zertifizierter „Psychologischer Managementtrainer“ nach Montessori-Pädagogik
(Dr. phil. Müller-Schoppen)

•zertifizierter NLP Business Practitioner (Society of NLP)

•NLC Neuro Linguistischer Consultant (systemische Aufstellung und Hypnose)

http://www.yellowmap.de/Details/GQm4_98etRUUMgeDoj7qlw==.aspx

Herr Aragon Adon von Millionaireconcept.com der ein TauNigma Werbe Video auf Youtube gestellt hat und auch über eine Facebook Seite wirbt, beschäftigt sich auch mit NLP, es scheint wohl kein Zufall zu sein; haben die beiden Herren doch die beste Voraussetzung mit ihren geschulten „Esoterik und Hypnose“ Praktiken, den Laien und Naiven einzuwickeln und Vertrauen zu schaffen. Es ist nicht neu, dass sich MLM/Investment Abzocker gerne in esoterischen Praktiken schulen, um halt potentielle Opfer besser manipulieren zu können. Daher sehe ich hier schon einen sehr unseriösen Aspekt, wenn man sich als Wohlstandsberater und Millionärsmacher verkauft, wie der Herr Adon. Es vermittelt den Eindruck als hätten wir hier drei führende TauNigma (Greifbare) Verantwortliche, die für den deutschen Markt willige Investoren ködern sollen. Der ahnungslose Investor soll sich wohl von dem ganzen Konzept schnell blenden lassen? Vor Allem wegen den sehr hohen Renditen (100% p.a.) und Gewinnaussichten. Alle Anderen, die sich mit Investments und Franchise Konzepten auskennen, erkennen sehr schnell, dass TauNigma ein sehr fragwürdiges, wenn nicht sogar unseriöses Konzept ist.

Einhunderprozent Gewinn Alarmglocken Werbung

Auf Xing hat man im Mai letzten Jahres schon versucht TauNigma als Franchise zu bewerben, allerdings kam das in der Gruppe Franchise gar nicht gut an und so wurde das ganze TauNigma Konzept mit dem Thread Titel: „Ein Märchen wie aus 1001 Nacht“ praktisch auseinander genommen, daher Zitiere ich mal die Interessantesten Passagen:

David Wegner    Premium-Mitglied

TauNigma
06.05.2013, 12:48
Ein Märchen wie aus „1001 Nacht“

Deutschlandstart vom TauNigma Franchising

Branche: Zahlungssysteme
Markt: Vereinigte Arabische Emirate (VAE)
Franchiseangebote:
„TauNigma POS“ – Investition 750$
Jährliche Ertragsfähigkeit durch Vermietung 228,26 $
„TauNigma Kiosk“ – Investition 7400$
Jährliche Ertragsfähigkeit 1. Jahr 18 – 24%, 2. Jahr 55 – 90%, 3 Jahr 55 – 107% 

Sonnige und gesunde Wohlstandsgrüße

Ihr

David Wegner

weitere Infos unter:

DWB – Deutsche Wohlstandsberatung
Lavesstr. 79
30159 Hannover
dw@dwb.ag
+49 17677885659

 

Hans-Peter Bauer    Premium-Mitglied   Gruppenmoderator

Franchise Business Club ® GmbH & Co. KG
07.05.2013, 16:07
Re: Ein Märchen wie aus „1001 Nacht“

Reichtum und Wohlstand sind immer gerne genommen und das macht neugierig. Ich möchte Ihrer Pressemitteilung nicht vorgreifen aber wer Ihre Homepage quergelesen und Ihr Video http://www.youtube.com/watch?v=jcLIHJIyZPc&feature=youtu… betrachtet hat, merkt schnell, dass man nur das Wort „Franchise“ gegen Anlage oder Invest tauschen muss.

Ich habe das so verstanden, dass TauNigma in den Vereinigten Arabischen Emiraten Bezahlterminals aufstellen will, die wegen der dort üblichen Barzahlung zum Geschäftsmodell der Zukunft werden sollen. Das ist erst einmal reiner Konjunktiv und somit ein Kardinal-Widerspruch zum Franchising, denn letzteres sieht erprobte und belastbare Geschäftsmodelle als Basis.

Jetzt braucht man Investoren. Um die nötigen Mittel einzusammeln, werden Terminals verkauft, die ab 7.500 $ aufwärts kosten und die man Franchise nennt. Der Erwerber sieht sein Terminal nie, denn TauNigma stellt das nach eigenem Ermessen irgendwo in den Emiraten auf, übernimmt den Service und wickelt ab. Der Inhaber der Apparatur soll sein investiertes Kapital zügig über eine Abwicklungs- und Werbefee zurückbekommen, denn man kann dort über ein Zusatzdisplay Werbung schalten, der aber – glaubt man dem Film – in Ballungsräumen kaum Beachtung geschenkt wird.

Ein pessimistischer Businessplan geht von einer ca. 60 bis über 100%igen Rendite im Jahr aus, der optimistischere von weit über 200%. Dabei ist der hälftige TauNigma-Serviceeinbehalt schon berücksichtigt.

Daraus wird auch qua Pressemitteilung kein Franchise-Konzept, denn Franchising ist – verkürzt ausgedrückt – die erprobte, lokale Schnittstelle zum Kunden, auch eine solche ist hier nicht erkennbar.

Als Sicherheit fungiert das Terminal. Man kann es jederzeit abholen, schließlich besitzt man es ja. Herr Menzel stellt es dann in seinen Garten und hofft auf arabische Wanderer, die sein niederbayerisches Domizil durchqueren und Heimatgefühle erleben. Oder man verkauft es an die Bahn, die soll ja Probleme mit den neuen 5-€-Scheinen haben, man muss es nur noch europäisieren.

BTW: Zum Märchen gehört wohl auch, dass die teunigma.net in Kasachstan und die teunigma.de von einem Handyladen in Hannover registriert ist. Also Augen auf beim Franchise-Kauf!

Hans-Peter Bauer

 

David Wegner    Premium-Mitglied

TauNigma
07.05.2013, 16:57
Re^2: Ein Märchen wie aus „1001 Nacht“

Sehr geehrter Herr Bauer,

vielen Dank für Ihre „qualifizierte“ Analyse, welche diverse Schwachstellen aufweist. Mal wieder typisch deutsch: Was der Bauer nicht kennt…

 

Hans-Peter Bauer    Premium-Mitglied   Gruppenmoderator

Franchise Business Club ® GmbH & Co. KG
07.05.2013, 18:35
Re: Ein Märchen wie aus „1001 Nacht“

Danke, Herr Wegner, interessanterweise bin ich weltoffen genug, Freunde in Dubai zu haben. Von denen weiß ich, dass es knapp 1 Million eher wohlhabende Staatsbürger gibt und gut 4 Millionen nicht ganz so wohlhabende Ausländer, die deren Arbeiter sind. Und selbst wenn diese 5 Millionen Einwohner 100% ihres Geldtranfers über die TauNigma-Terminals abwickeln würden, wäre das immer noch kein Multimilliardenmarkt. Vielleicht sollten Sie die Begrifflichkeiten aus der Marktwirtschaft nicht ganz außen vor lassen.

Und wir haben tatsächlich unterschiedliche Wahrnehmungen. Ich erkenne einen internationalen Player daran, dass dieser seine langjährigen Erfolge belastbar präsentiert. Hier ist nichts dergleichen bekannt – auch nicht bei Taulink. Sie dagegen meinen die kasachstanische Domain, der ziemlich unspezifische Text und der hannoveranische Handyladen reichen aus. Und ob die Europäisierung dieses Businessmodells klappt, stelle ich tatsächlich in Frage, denn hier hat praktisch jeder ein Konto und nicht einmal Empfänger von Sozialleistungen müssen darauf verzichten.

Ich gönne Ihrer Idee jeden Erfolg – aber wie auch immer: Mit Franchise hat das gar nicht zu tun.

 

David Wegner    Premium-Mitglied

TauNigma

Es ist festzuhalten, dass die Gesellschaft TauNigma nachweislich in einem absoluten Wachstummarkt (Zahlungssysteme) agiert und nun deutschen Unternehmern die Chance gibt sich an diesem Business zu beteiligen.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Sonnige und gesunde Wohlstandsgrüße

Ihr

David Wegner

P.S. Dem Kronprinzen von Saudi Arabien hat man eine Absage erteilt. Was „EIN“ großer Investor für ein Unternehmen bedeutet, darüber muss ich Sie Sie als gestandenen Unternehmer sicherlich nicht aufklären.

 

Hans-Peter Bauer    Premium-Mitglied   Gruppenmoderator

Franchise Business Club ® GmbH & Co. KG

Die Zahlen, die Sie jetzt bringen, verwirren noch mehr. Was haben 300.000 visionäre Terminals in Kasachstan mit dem Projekt VAE zu tun? Unabhängig der Tatsache, dass dann dort auf gut 50 Menschen (Kinder und Greise diesmal nicht abgezogen!) ein TauNigma-Terminal käme. Wer angesichts dieser „Vertrauensbasis“ in diese Terminals investiert hat Mut, vorsichtig ausgedrückt.

Und dann: Zu einem Businessplan gehören (auch) belastbare Marktzahlen, das steht zwar auch in der DFV-Präambel, aber da es ja ohnehin kein Franchise ist, werden Sie sich wohl neu orientieren.

Ich glaube nicht, dass Sie hier „Käufer“ finden, vielleicht wäre der Kronprinz doch die gute Wahl gewesen, der in gut 26.000 POS-Terminals investiert. Gibt’s dort überhaupt so viele POS?

Hans-Peter Bauer

 

Hans-Peter Bauer    Premium-Mitglied   Gruppenmoderator

Franchise Business Club ® GmbH & Co. KG
04.04.2014, 15:11
Nachgehakt: Ein Märchen wie aus „1001 Nacht“

Guten Tag die Runde!

Vor knapp einem Jahr wurde dieses vermeintliche Franchise-System vorgestellt. Im Juni durften wir dann von der großen Nachfrage lesen. Vor ein paar Tagen startete der Gründer Alexander Chub einen neuen Webinar-Anlauf.

Da möchte ich nachhaken und fragen, wer unserer Leser hier bereits vom sonnigen Wohlstand profitiert, zumal die Terminalkarte noch ziemlich verwaist erscheint http://www.ntpayments.com/uae/map.aspx

Ein schönes nicht minder sonniges Wochenende wünscht

Hans-Peter Bauer

https://www.xing.com/net/franchise/franchise-systeme-stellen-sich-vor-1059/ein-marchen-wie-aus-1001-nacht-44110093/p0

Nun kommen wir zu einer Aussage eines Investment Kenners und Cafe4eck Lesers, der es in aller kürze auf den Punkt bringt:

Es geht um ca. 5900 € pro Taunigma Cash-Terminal, welches wenigstens 500 € /Monat an Einnahmen aus dem Zahlungsverkehr versprechen soll. Um das zu erreichen, so errechnete ich, müsste bei 10.000 geplanten Terminals in den Emiraten, der Bargeldumsatz über alle Geräte dort mindestens 7 Mrd. € / Jahr betragen. Wie hoch der Bargeldtransfer dort ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall sucht ein Kasache bei Deutschen Geld für chinesische Terminals in Dubai

NT Payments/TauNigma Kiosk

Man erkennt also sehr schnell, dass hier mit viel Kreativität und hohen Gewinnaussichten viel Geld eingesammelt werden soll. Ob als Geldumverteilungssystem oder halt mit echten Zahlungs-Terminals, die auch wirklich zum Einsatz kommen und auch angenommen werden, wird die Zukunft zeigen. Aber neben der Xing Diskussion wurden letztes Jahr noch auf anderen Invest-Plattformen dieses Franchise Konzept vorgestellt/beworben und sehr schnell auch als ungeeignet und hochriskant eingestuft, teils sogar als so unseriös, dass man es im „Geldthemen.de Forum“ auf die Blacklist gesetzt hatte. Ich zitiere mal einige Beiträge von Usern des Forums zum TauNigma Franchise/Invest:

„Zudem scheint mir das Konzept von Taunigma unlogisch. Warum sollte ein Unternehmen für eine Einmalzahlung einen Lebenslangen Profit verschleudern? Geldbeschaffung / Finanzierung? Da gäbe es garantiert bessere Lösungen.“

 

„Wenn das ganze ding so super ist, warum hat sich nicht ein oder 2 Großinvestoren gefunden. So wie ich das sehen, viel Risiko bei den kleinen Käufern liegt und kein Risiko beim Verkäufer. Und in Russland etwas einzuklagen, bzw. seine Rechte und Ansprüche durchzusetzen ist von Deutschland aus auch nicht einfach, um es mal gelinde auszudrücken“

 

„Wenn keine Eckdaten vorhanden sind oder aber nur als nicht belegte Behauptungen vorliegen: Finger weg. Auch Aussagen wie

„es wird bereits ausgezahlt“
„große Investoren sind auch dabei“
„die Nachfrage ist sehr groß“

allein sind nichts wert, wenn sie nicht schlüssig und nachvollziehbar bewiesen sind.“

 

Übrigens, würde das ein so super und aussichtsreiches Geschäftsmodell handeln, würden Banken das gern finanzieren und Investoren und Unternehmen gern einsteigen. Wenn das alles nicht gegeben ist, wird versucht von privaten Franchise-Nehmern Geld zu bekommen, denen man, da sie ja oft Laien sind, viel erzählen kann.

„Und hier mal ein paar Gründe, was alles daneben gehen könnte:

– Man kauft Terminals, die es gar nicht gibt
– Man kauft Terminals, die nur einen Bruchteil des Kaufpreises wert sind
– Man kauft Terminals, die zwar funktionieren, wofür sich aber keine Partner finden, die ihren Zahlungsverkehr über diese Terminals abwickeln möchten
– Man kauft überteuerte Terminals von geringer Qualität, die ständig gewartet und repariert werden müssen, so dass die Kosten hierfür die Gewinne auffressen.
– Man kauft Terminals, die zwar funktionieren und von guter Qualität sind, dennoch von die aber keine Akzeptanz finden
– Missbrauch und Betrug bei der Abwicklung könnten den Träumen vom großen Geld auch ein schnelles Ende bereiten.“

 

„- Keine Bank würde Serviceleistungen oder gar Bargeld-abhebungen über externe Terminale eines Kasachischen Unternehmers anbieten. Dazu müsste eine Schnittsetlle her. Das wäre u.a. ein nicht zu kalkulierendes Risiko. Wenn die Automaten brauchen, stellen sie eigene auf.
– Rechnungen bezahlen? Schon mal was von Onlinebanking gehört? Oder von Smartphones? Beides in Verbindung ermöglicht es zu jeder Zeit von jedem Ort aus Rechnungen zu bezahlen, Überweisungen auszuführen, seinen Kontostand abzufragen etc… was immer man will.
– Wow. Handykarte aufladen. Was ihr euch so zurecht spinnt. Kinderleicht, fast jede Bak bietet dazu eine komfortable Funktion, wo man sein Handy sogar vollautomatisch aufladen kann.

Alles was diese Terminals angeblich anbieten, ist längst anders und zwar sicherer, besser und komfortabler gelöst.“

 

Ein paar Prognosen von mir:
– Man versucht noch möglichst viele Dumme zu finden, die auf dieses TauNigma reinfallen und ein oder mehrerer Terminals kaufen.
– Währenddessen wird man die bereits abgezockten hinhalten.
– Es wird Verzögerungen aufgrund von Schwierigkeiten mit den jeweiligen Regierungen geben
– Probleme mit den Schnittstellen zu den Banken weltweit verzögern die Inbetriebnahme und den Geldfluss zum Investor
– Und wenn dann keine Neu-Anleger mehr geködert werden können und die bereits um ihr Geld erleichterten „Investoren“ langsam die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass sie hier niemals ihr eingesetztes Geld oder gar Gewinne sehen werden, wird ein fadenscheiniger Grund vorgeschoben, warum dieses geniale Geschäft nun doch geplatzt ist. Dazu gibt es eine Jammer-Mail des Kasachen an alle, in der er beton wie sehr er alles bedauere und natürlich, wie viel Geld er selbst bei der Sache verloren hat. Denn diese Lüge soll es den geprellten leichter machen über ihren Verlust hinwegzukommen.
oder
– Der Initiator verschwindet plötzlich von der Bildfläche. Die Webseite ist von einem auf den anderen Tag Offline.

Der Super Moderator von Geldthemen Forum warnt abschließend auch noch ausdrücklich vor diesem TauNigma Investment:

Weder ich noch das Forum sind ein Spielball irgendwelcher Unternehmen. Als Konsequenz aus den von mir geschilderten Umständen und den bisher gewonnenen Erkenntnissen, verschiebe ich TauNigma in die schwarze Liste für fragwürdige Projekte und rate von jeglichem finanziellen Engagement in Sachen TauNigma und dessen Zahlungsterminals ab.

http://www.geldthemen.de/forum/blacklist-f162/taunigma-zahlungsterminals-ein-ehrliches-geschaeft-t5182.html

Im Finanz-Forum.de wurde TauNigma auch kritisch hinterfragt und ein User hatte folgende Gedanken zu TauNigma:

„Warum ist auf der Website der TauNigma kein Impressum?
Warum wird das Management nicht vorgestellt?
Was geschieht bei Rechtstreitigkeiten? Klagt man in Sharjah?
Warum ist der Sitz in einem Business Center in Sharjah mit über 5000 anderen Firmen, ohne Kontakt Telefonnummer?
Wer steht hinter der Kontaktadresse der Firma akamenev@yahoo.de?
Warum ist die Europäische Niederlassung in Edinburgh an einer Adresse, an der es weitere 30’000 Firmen gibt?
Warum hat die erfolgreiche Firma Taulink IT in Kasachstan nur eine mickrige Einstiegsseite im Web?

Es soll sich jeder gut überlegen, sein Geld in die Vereinigten Arabischen Emirate zu senden. Meiner Einschätzung nach wird dieses MLM Projekt irgendwo im Wüstensand untergehen und dann möchte ich sehen, wie man das Geld zurückfordert.“

http://www.finanz-forum.de/geldanlage_geldinvestition_zahlungsterminals_t11766.html

Hier geht die Diskussion bis zum März 2014, auch sehr aufschlussreich weil zwei Investoren erste Erfahrungswerte kundtun:

http://www.finanz-forum.de/geld_investieren_welche_anlagemoeglichkeit_gibt_t2033_2.html

Sehr fatal ist dieses Beispiel eines TauNigma-Infizierten, der auf Auxmoney um einen Kredit von 20.000 € anfragt, um sich zwei Terminals kaufen zu können. Siehe Link:

https://www.auxmoney.com/project/details/10418279

Ob dieser Gier-Infizierte überlesen hat, dass er die Terminals auch per Monatsraten kaufen kann?

Wer bis hierhin tapfer mit gelesen hat, dem sei noch gesagt, es gibt schon solche Terminals wie TauNigma sie anbietet, die sind sogar schon in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Turkmenistan mehrfach aufgestellt worden und in Betrieb, siehe Facebook Seite von ManGo wallet:

https://www.facebook.com/MangoWallet

Hier die Webseite von ManGO aus England

ManGO Kiosk Network aus England

http://mango.tm/en/mango-kiosk

Hier die Webseite von ManGO in Turkmenistan

ManGo in Turkmenistan

http://vk.com/mangoturkmenistan

Und hier die Firma die für die ManGO Kioske verantwortlich ist:

Copyright © 2013 First Mobile Wallet. All rights reserved.

FIRST MOBILE MONEY LIMITED, Company No. 07243523, is authorised and regulated by the Financial Services Authority (FSA)
under firm reference number 565551. HM Revenue & Customs Certificate of Registration for Money Service Businesses Number 12622896.FSA

Wer war zuerst da, TauNigma Kiosk oder ManGo Kiosk?

Ist das eine ernst zunehmende Konkurrenz für TauNigma?

Und hat ein Alexander Chub dies erkannt und macht deshalb auf Franchise um sein Lager voller „nutzloser“ TauNigma Terminals zu vergolden?

Oder ist Alexander Chub nur ein Ex-Partner von ManGO, der nun eigene Wege geht?

Oder ist es nur ein geschickt getarntes Netzwerk der Kasachstan Mafia, um auf Internationaler ebene Geldwäsche zu betreiben?

Es entstehen also immer mehr Fragen und wenn man sich nun die Firma von ManGO anschaut: „FIRST MOBILE MONEY LTD“ erfährt man, das es diese seit November 2011 gibt. Bis heute wurden dort viele Personen aus Russland, Polen, Litauen etc. ein und ausgetragen, siehe Link:

http://companycheck.co.uk/company/07243523

Als Fazit kann ich jedem nur empfehlen, sich nicht von diesem Konzept blenden zu lassen. Auch wenn die hohen Renditen traumhaft propagiert werden, so ist die Gefahr eines Totalverlustes allemal höchstwahrscheinlich. Auch das aktuelle Russland Bashing, neben der Cafe4eck Offenlegung einer „direkten Konkurrenz oder Verstrickung“ mit dem ManGo Kiosk Geschäft, dürfte jetzt schon, bei den bis jetzt geworbenen Investoren, ein leichtes Unbehagen aufkommen lassen. Ob TauNigma überhaupt in Deutschland solch ein Investment als Franchise getarnt, anbieten darf, müsste man dann bei der BAFIN nachfragen. Denn normal bräuchte man eine Genehmigung für jede Art von Investment, die in Deutschland angeboten werden. Das und die vielen Ungereimtheiten zum Alexander Chub TauNigma Franchise-Investment Konzept sollte allemal zu denken geben.

Hinweis: Für Vertragsexperten habe ich noch die Taulink IT TauNigma Vertragsvorlagen (PDF) unter folgenden Links bereitgestellt:

In Deutsch und Englisch:

http://www.file-upload.net/download-8889482/taunigma_contract.de.pdf.html

Andere Version in Englisch

http://www.file-upload.net/download-8889490/taunigma_contract.en.pdf.html

~ von cafe4eck - Mai 6, 2014.

2 Antworten to “TauNigma Franchise Invest – ist es nur eine kreative Abzocke oder doch ein Kasachich-Arabisches Wirtschaftswunder?”

  1. Es ist verwunderlich, wie viel Energie hier aufgebracht wird um ein Geschäftsmodell, welches hier noch so gut wie keiner kennt, schlecht zu reden, vielmehr sogar den Anschein zu erwecken, es geht um betrügerische Absichten.
    Es ist offensichtlich, dass hier der Mitbewerber ManGo aus Turkmenistan einen Konkurrenten beseitigen möchte. Die Berichte oder eher Vermutungen die hier angestellt werden sind alle ohne Substanz.
    Wer TauNigma und NT.payments kennt, bzw. bereits Zahlterminals in Abu Dhabi und Dubai besitzt weiß, dass bereits nach 2-3- Monaten nach Aufstellung der Geräte Gewinne für den Franchise-Nehmer gemacht werden. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat. Nur das hat Substanz und kann bewiesen werden. Wobei die Kommentare des Schmierfinks hier in diesem Forum lediglich aus heißer Luft bestehen.
    Mit jedem Tag, mit jedem Container, der aus Honkong mit Geräten geliefert wird, mit jedem neu aufgestellten Terminal von NT.payments und TauNigma, mit jedem neuen Vertragspartner, wie Telefongesellschaften oder anderen teils auch staatlichen Dienstleistern, die neu in das System integriert werden, wird die Wirtschaftlichkeit, die Transparenz und Seriosität dieses Geschäftes deutlicher und für die Öffentlichkeit mehr und mehr nachweisbar.
    Ihre unsachlichen Vorträge werden sich in Luft auflösen. Die Wahrheit und vor allem die Ergebnisse werden am Ende siegen.

    Der Investor-Check

  2. ich habe jetzt wirklich ausführlich alles gelesen was hier in dem sehr langen Bericht geschrieben wird.
    Das hat mit dem, was Alexander Chub zur Zeit in Abu Dhabi, in Dubai, in Sharjah und in Al-Ain aufbaut, nichts zu tun. Vermutlich hat das etwas damit zu tun, dass die Berichte hie teilwiese aus dem Jahr 2013 / Anfang 2014 stammen. Da gab es zwar schon das Business, aber die Terminals standen noch nicht. Ich habe die Firma analysiert und mir (fast) alle Standorte der Terminals dort geben lassen. Anschrift Bilder etc. über 800 Geräte sind aktiv und verdienen Geld. Weitere 120 Stck pro Monat werden dort aufgestellt. Ich kann mir die Negativdarstellung dieser Firma nicht erklären.
    Das Geschäft läuft, die Investoren verdienen nach Aufstellung der Geräte alle Geld. Von Abzocke kann hier nicht die Rede sein.
    CS

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