Frei-tanken.com Abzocke nun warnen Polizei, Verbraucherschutz, Mineralölkonzerne und die Presse!

Frei-tanken.com ein Schneeballsystem im Scheinwerferlicht

Wir von Cafe4eck waren wohl die ersten, die vor diesem Schneeballsystem mit frei-tanken.com gewarnt hatten, siehe Artikel vom 16. März:

Frei-tanken.com Ponzi von Thorsten Wilke, Yves Motier u.a. – Wieder ein Tankgutscheine Schneeballsystem am Start, aktuell auf Facebook beworben

Thorsten Wilke meldete sich über einen Dienst der sich Webkiller nennt und wollte den Beitrag gelöscht haben. Wir von Cafe4eck reagieren aber nicht auf solch einen unseriösen Internet Lösch-Dienstleister und beantworten nur ernstgemeinte Anfragen oder Einwände, worunter Webkiller ganz sicher nicht fällt.

Aktuell gibt es eine Warnung im Berliner Kurier wo Kurier-Polizeireporter direkt berichten, ob Herr Böttcher auch einer ist, weiß ich nicht, aber er ist der Autor des folgenden Artikel, denn ich hier ausnahmsweise als Vollzitat einstelle:

Schneeballsystem

 

Vorsicht, Tankabzocke im Internet

 

Von MARCUS BÖTTCHER

Beim Thema Tanken kochen die Emotionen hoch. Jeder will das eigene Konto schonen. Denn Benzin ist teuer. Die Trauer um jeden Tropfen nutzen nun fiese Abzocker. Der KURIER erklärt das „Geschäftsmodell“.
 
Die Internetseite http://www.frei-tanken.com ködert mit Tank-Gutscheinen im Wert von 100 Euro. Diese würden bei Online-Bestellung nur 85 Euro kosten, zusätzlich könnten sich Interessenten als Vertriebspartner bewerben und noch fette Provisionen kassieren. 15 Euro für lau – das klingt erst einmal gut. Leider nur auf den ersten Blick.

Denn dahinter steckt ein ausgeklügeltes Schneeballsystem. Der erste Käufer mag noch ein paar Cent verdienen, doch die von ihm geworbenen dürften investieren und später gehörig in die Röhre gucken. Das Geld ist dann nämlich weg. Vier verschiedene „Verdienstvarianten“ stehen zur Auswahl. In der billigsten investieren Käufer 149 Euro, erhalten 36 Monate lang einen 10 Euro-Gutschein zurückgeschickt. 
 
Via einem angeblich ausgeklügelten Werbesystem könnten sich die Nutzer durch zusätzlich geworbene Mitglieder mehr als 100 Euro monatlich dazu verdienen. An dem System sind angeblich Aral, Esso, Shell und viele andere Tankstellen beteiligt.
 
Nur: Bei den Mineralölkonzernen weiß man davon nichts. Detlef Brandenburg von Aral: „Wir haben keinerlei Geschäftsbeziehung mit dieser Internetseite.“ Avia, JET, Orlen, Shell und BFT ließen dem KURIER ähnliche Kommentare zukommen. Bei den Konzernen und der Verbraucherzentrale heißt es: „Finger weg!“ Orlen, Betreiber der „Star“-Tankstellen, will nach der KURIER-Anfrage sogar einen Warnhinweis auf der Unternehmens-Homepage einbauen.
 
Trotzdem sind schon Berliner und Brandenburger auf das System hereingefallen. Dabei hätte ein Blick ins Impressum genügt. Dort ist als Betreiber von frei-tanken.com eine Briefkastenfirma im chinesischen Hongkong aufgeführt, die Gelder fließen nach Zypern. Und der Deutsche, der die Homepage als erstes via Facebook bewarb, ist in der Abzock-Branche ein alter Bekannter.

http://www.berliner-kurier.de/polizei-justiz/schneeballsystem-vorsicht–tankabzocke-im-internet,7169126,26654480.html

Da nun Frei-tanken.com gebührend ins Scheinwerferlicht der Internetgemeinde und Behörden gerückt wurde, kann man schon davon ausgehen, dass man nun auch gegen die Vermittler dieses Schneeballsystems vorgehen wird. Thorsten Wilke als Wegbereiter für Frei-tanken.com auf Facebook dürfte bestimmt auch schon Post oder Besuch bekommen haben. Jedenfalls ist es auf Facebook von Thorsten Wilke verdächtig ruhig geworden.

~ von cafe4eck - April 8, 2014.

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