Blockheizkraftwerke: Erste Urteile gegen RWI-Manager

Aus der Betrugs-Vermutung wurde nun traurige Gewissheit.

Das umfassende Geständnis von Reiner Maria Friedrich (49), des faktischen Geschäftsführers der RWI Real Wert Invest Managementgesellschaft für innovative Investitionen mbH aus Radebeul in Sachsen und Unterhaching in Bayern, bestätigte nun vor dem Landgericht Dresden die langgehegte Vermutung: Den mehr als 100 Anlegern wurden für mehr als 3 Millionen Euro Blockheizkraftwerke verkauft, die es gar nicht gab.

6 Jahre Haft für ERSTE
MAI Initiator Ekrem Redzepagic

Demnach war RWI nichts weiter als ein paralleler Abklatsch der ERSTEN MAI GmbH aus Stuttgart, bei der Friedrich zuvor involviert war.

Deren Verantwortliche Ekrem Redzepagic, Anton Reinhofer und Oliver Schwertner wurden am 29. Juli 2011 wegen Verdachts auf bandenmäßigen Betrug verhaftet. Zwei Drittel der Anlegergelder seien laut Staatsanwaltschaft verprasst worden. Mehr als 100 Geschädigte verloren deshalb ebenfalls 3 Millionen Euro.

Redzepagic wurde am 29. April 2013 vom Landgericht Stuttgart zu 6 Jahren Haft verurteilt. Reinhofer und Schwertner erhielten am 2. Mai 2013 vom Landgericht Stuttgart eine Strafe von 6 Jahren und 9 Monaten Haft beziehungsweise von 5 Jahren und 6 Monaten.

Das Landgericht Dresden schickte nun den RWI-Initiator und Drahtzieher Friedrich für vier Jahre hinter Gitter.

Allerdings gönnte ihm das Gericht wegen einer langen U-Haftzeit von 20 Monaten in der Justizvollzugsanstalt Leipzig eine Pause und ließ ihn bis zum Haftantritt auf freiem Fuß.

RWI-Geschäftsführer
Andreas Schmidt (34)

Angeklagt sind neben Friedrich wegen des mutmaßlichen Schneeballsystems noch die weiteren RWI-Verantwortlichen Andreas Schmidt (34) aus Pöcking, dessen Bruder Matthias Schmidt (32) aus München, Birke Peters (38) aus Elmenhorst, Dirk Reindke (34) aus Radebeul, Jörg Walter Buhrow (62) aus Scharbeutz und Ulrike Metzger (56) aus Hofheim. Ihr Vermögen wurde bei einer Razzia am 1. Dezember 2011 von der Staatsanwaltschaft Dresden beschlagnahmt (Aktenzeichen 109 Js 14491/11). Hier stehen die Urteile noch aus.

Friedrich hatte alles getan, dass sein Name nirgends bei der RWI auftaucht, obwohl er in der Anfangszeit der einzige war, der aufs Firmenkonto Zugriff hatte.

Wie Friedrich nahtlos von der ERSTE MAI GmbH aus Stuttgart zur RWI in Radebeul und Unterhaching hinüberglitt, beschreibt der Augsburger Rechtsanwalt Guido Busko wie folgt:

>>> Komplett bei www.gomopa.net 

Unsere bisherigen Artikel über die fragwürdigen Machenschaften mit Blockheizkraftwerken >>>  http://cafe4eck.blogspot.com/search/label/Blockheizkraftwerke

~ von cafe4eck - Oktober 31, 2013.

Eine Antwort to “Blockheizkraftwerke: Erste Urteile gegen RWI-Manager”

  1. Nachfolgend ein sehr interessanter link. Schweizer Handelsregister. M.U, deutsche Staatsangehörige, Hofheim am Taunus (DE), Präsidentin des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift.
    http://www.moneyhouse.ch/u/bm4energy_ag_CH-020.3.040.001-5.htm

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