Interview der Journalistin Johanna S. mit Mieder & Letsch Edelmetalle GbR in Stuttgart

Meinen besten Dank an die Journalistin Johanna S. für die Veröffentlichung der Eindrücke bei Mieder & Letsch vor Ort und das Interview mit Herrn Letsch, welches ich nachfolgend zitiere:

Überraschend erhielt ich gestern einen Anruf von Herrn Letsch der mich zu einem Gespräch einlud was ich dankend annahm. Herr Letsch bot mir freundlich einen Kaffee an und ich begann meine Fragen zu stellen:

Frage: Wie geht es Ihnen, wenn Sie diesen Blog lesen?
Letsch: Genauso gut wie vorher.

Frage: Was sagen Sie dazu?
Letsch: Jeder hat das Recht auf Information. Es ist schwer nachzuvollziehen, welche Absichten „The Sniper“ pflegt. Was Mieder und Letsch angeht, hätte man sich besser informieren sollen. Ich lade „The Sniper“ gern zu einem Gespräch mit Herrn Mieder und mir ein.

Frage: Ist es unwahr was in dem Blog aufgeführt wurde?
Letsch: Zu Herrn Mieder und mir kann ich sagen, dass wir seit Anfang 2013 den Kontakt zur Karatbars / Seiz beendet haben.

Frage: Warum?
Letsch: Ich hatte in 2012 die Karten-Produktion entwickelt mit der Absicht, Kleinserien ab 1ner Karte zu produzieren. Herr Seiz war anfangs angetan davon und wir produzierten diverse Designer-Karten. Als wir dann aber eine eigene Firma eröffneten, war Herr Seiz nicht begeistert davon, dass wir diesen Schritt unternahmen, was ich auch nachvollziehen konnte.

Frage: Können Sie die Existenz der Mieder/Letsch belegen? (Letsch zeigte mir die Gewerbeanmeldung vom 1.01.2013)
Letsch: Sehen Sie hier den Name Seiz oder Koschine? Es ist völlig aus der Luft gegriffen wenn es heißt, dass Herr Seiz uns „huldigen“ würde. Eine korrekte Recherche hätte ergeben, dass wir ausschließlich Leipziger Gold verarbeiten und kein Nadir Gold wie die Karatbars, da die Lieferzeiten des Goldes aus der Türkei einfach zu lange wären und unsere Kunden relativ schnell ihre Karten geliefert haben möchten. 6 Wochen Lieferzeit kann in diesen Tagen zu extremen Verlusten führen, da der Goldpreis stark schwankt. Dieses Problem haben wir glücklicher Weise nicht.

Frage: Wissen Sie von den Machenschaften des Herrn Seiz?
Letsch: Bis zu unserem Weggang haben wir keine Geschäftsberichte oder ähnliches gesehen. Herr Seiz ist uns nicht verpflichtet, solche Bilanzen vorzulegen. Ich weis allerdings, dass Herr Seiz nicht mehr mit Herrn Koschine zusammenarbeitet.

Frage: Was hat es mit der Goldinfo und der Swissgold auf sich?
Letsch: Die Goldinfo und Swissgold waren Webseitensysteme, die ich für die Karatbars/KB Vision entwickelt habe. Hier hatten Geschäftspartner die Möglichkeit eine eigene Homepage für sich zu aktivieren, was im Network völlig normal ist. Die Inhalte der Seiten unterlagen dem Copyright der Karatbars/KB Vision. Die Domain gold-info.net wurde von mir gehostet. Das die Adresse beim Registrar nicht geändert wurde kann ich leider nicht beeinflussen. Swissgold ist schon lange inaktiv. Ich hätte sie schon lange vom Netz genommen aber mir wurden nach meinem Abgang alle Zugänge deaktiviert.

Frage: Ist die Mieder/Letsch ein Network-Marketing-Unternehmen?
Letsch: Nein. Wir sind ein klassischer Direktvertrieb wie es hier zulande üblich ist. Der Kunde bestellt eine Karte, bezahlt sie und wir liefern den gewünschten Artikel.

Frage: Wer ist Inconnect?
Letsch: Das ist meine Firma. Ich bin schon seit vielen Jahren Mediendesigner und erstelle für diverse Unternehmen in In -und Ausland Marketing-Konzepte, Werbefilme, Produkte und natürlich auch Webseiten.

Frage: Wer ist Mieder?
Letsch: Herr Mieder ist ein sehr guter Rechtsanwalt und natürlich mein Geschäftspartner. Gemeinsam haben wir das Konzept Mieder & Letsch Edelmetalle geplant und umgesetzt. Ein sehr angenehmer und realistischer Zeitgenosse.

Frage: Gibt es zum Thema Seiz und Koschine noch etwas zu sagen?
Letsch: Im Goldbusiness gab es in der Vergangenheit viele Negativ-Schlagzeilen. Ich finde es gut, dass man im Internet vor Abzockern warnen möchte. Das Herr Seiz dazu gehören soll, kann ich nicht bestätigen. Wir haben mit unseren Karten ein neues Segment eröffnet, welches die Großen nicht machen wollten. Der Zuspruch unserer Kunden gibt uns Recht. Unser Motto ist „Geschenke für Freunde“.

Ich beendete meine Fragestellung und möchte Ihnen nun meine Eindrücke präsentieren.

Als Journalistin bin ich beeindruckt von der Ehrlichkeit und Offenheit des Herrn Letsch. Er führte mich zur Kartenproduktion und zeigte mir die Herstellung der Karten.
Ich durfte mich für eine Karte entscheiden und nahm die Karte wo „Sorry“ draufsteht. Diese wurde gestanzt, ein Goldbarren eingelegt und mit einer Folie versiegelt. Herr Letsch bot mir die Karte zum Kauf von 45 EUR (Tagespreis 45,74 EUR) an, was ich dankend annahm. Dann kam etwas, was mich „von den Socken haute“. Er fing an 5 kleine Glitzersteinchen und ein kleines weißes Schleifchen auf die Karte zu kleben was mir Herr Letsch dann schenkte. Ich fragte, ob alle Karten von Hand hergestellt und beklebt werden. Er meinte nur, dass wir eine Manufaktur sind, da ist Handarbeit normal. Ich fragte Letsch, wie viel man an einer Karte verdienen würde. Theoretisch 5 EUR, meinte er, doch die Produktionskosten belaufen sich auf etwa 1,50 EUR pro Karte.
Ist das nicht zu wenig, fragte ich? Letsch darauf: Ich freue mich, wenn sich andere Menschen für unsere Karten begeistern. Tolle Antwort.

Hiermit schließe ich meine Recherche über die Mieder & Letsch Edelmetalle Gbr. mit einer schönen Erfahrung reicher ab.

Johanna S.

Advertisements

~ von cafe4eck - Oktober 10, 2013.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: