Terra Titanic – Leuchtsignale bei DubLi

„Es kam wie es kommen musste“, sagen die einen. „Das hätte ich jetzt aber nicht gedacht“, die anderen. Manche toben vor Wut und schimpfen laut: “Wenn das stimmt, dann zeig ich dem aber mal, was ein Tsunami ist…” Sie wissen nicht, wovon wir sprechen? Nun, es sieht alles danach aus, als würde sich das Wechselkarussell in der obersten Etage der erfolgsverwöhnten Downline-Builder erneut in Bewegung setzen – und damit die ganze Branche.

Doch zurück auf Anfang. Vor einigen Jahren erhielt der Herausgeber und Gründer des OBTAINER einen Anruf von zwei bekannten deutschen Networkern, die in der Vergangenheit in verschiedenen Unternehmen jeweils mehrfach Spitzenpositionen erreicht hatten und unternehmenseigene Rekorde gebrochen haben. Bei der Auswahl ihrer letzten Partnerunternehmen hatten die beiden allerdings eindeutig kein glückliches Händchen. “Ich kann mich gut daran erinnern”, gibt Michael Sander in einem Telefonat mit unserer Redaktion an. “Tom und Jörg hatten damals ihr persönliches Watergate mit Dragan Manzano und Nova Nutria erlebt und wollten dieses Mal alles richtig machen. Auf ihr Ratsuchen an habe ich ihnen drei Unternehmen vorgeschlagen, die alle aus meiner Sicht zum damaligen Zeitpunkt hätten von Interesse sein können. Die letzte Entscheidung jedoch konnte ich natürlich niemandem abnehmen. Eines der drei Unternehmen war DubLi.” Der Rest ist Geschichte. So kam es, dass nach dem US-Amerikaner Dean Mannheimer, auch Tom Schmitz und Jörg Wittke sich entschlossen, dem E-Commerce-Unternehmen DubLi aktiv beizutreten.

Diese drei Ausnahmenetworker alleine verhalfen dem Unternehmen DubLi zu ungeahnten Höheflügen. Während auf Vertriebsebene somit das Unternehmen neue Rekorde brach – nicht zuletzt durch das Duo Schmitz-Wittke – schien die unternehmerische Führungsriege hinterherzuhinken: Das Management um Michael Hansen traf viele Fehlentscheidungen, reagierte zu langsam, kündigte an und versprach, was es nicht halten konnte. So kam es, wie es kommen musste: nicht nur der OBTAINER beendete seine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen, sondern auch viele Vertriebspartner verließen DubLi enttäuscht. Allerdings schienen vor allem Jörg Wittke und Tom Schmitz davon unbeeindruckt und hielten die Fahne trotz vieler Rückschläge immer hoch.

Insider waren sich einig: Wenn die “Burschis” gehen oder nur einer von denen, dann ist es vorbei mit DubLi. Dann vor einigen Wochen begann es in der Gerüchteküche zu brodeln. Nach außen hin wurde weiter die Parole “Friede, Freude, Eierkuchen” ausgegeben, doch hinter vorgehaltener Hand munkelte man, dass Jörg Wittke die Nase endgültig voll hat. Ein enger Freund und Begleiter, der nicht genannt werden möchte (Name der Redaktion bekannt), drückt sich dazu sehr direkt aus: “Der Jörg hatte die Schnauze genauso voll wie wir alle von den leeren Versprechungen, mit denen der Hansen uns seit Jahr und Tag hinhält und vera…!”

Mitte September platze dann zwar noch keine Bombe, aber die Gerüchte verdichteten sich. Ein langjähriger Weggefährte und Freund von Jörg Wittke, der schon zuvor in allen Unternehmen mit Jörg Wittke gemeinsam aktiv war, bekannte sich zu Adonia – einem relativ neuen und unbekannten Unternehmen (mehr zu diesem Unternehmen und den Hintergründen erfahren Sie in Kürze hier im OBTAINER). Die Rede ist von Peter Weiser. Als Weiser auch anfing, offiziell die Webinare für das vorgennante Unternehmen zu sprechen, gab es kein Halten mehr, und die Anfragen prasselten nur so auf unsere Redaktion nieder. Der “Skandal” schien perfekt.

Während Weiser allerdings zu keiner offiziellen Stellungnahme bereit war, gab es von Jörg Wittke durchaus einen offiziellen Kommentar. Weder er noch seine Frau seien bei Adonia eingeschrieben. Zitat: “Dass Peter Weiser, als mein bester Freund seit 20 Jahren, dort aktiv geworden ist, heißt noch lange nicht, dass ich die Finger da mit drin habe oder im Hintergrund die Fäden ziehe.”

Unserer Redaktion wurden von diversen Stellen hingegen Dokumente zugespielt, die belegen sollen, dass Wittke sehr wohl aktiv Gespräche führt. Selbst wenn es nicht so sein sollte, so nutzen auf alle Fälle viele ehemalige Vertriebspartner von DubLi nun den Namen Jörg Wittke und verkaufen es als offenes Geheimnis, dass er die neue Nummer 1 bei Adonia sei.

So oder so ist eine Mauer des Schweigens durchbrochen. Niemand hat bisher ausgeprochen, was eh alle zu wissen glauben: DubLi ist quasi gescheitert. Denn machen wir uns nichts vor. Sowohl Wittke als auch Weiser machen kein Geheimnis daraus, seit fast zwei Jahrzehnten eng befreundet zu sein und immer gemeinsam erfolgreich zusammengearbeitet zu haben. Selbst wenn Wittke nicht die heimliche Upline von seinem alten Kumpel Weiser ist, warum sollte Peter Weise nach 20 Jahren der Freundschaft ein erfolgreiches Unternehmen verlassen und damit einen echten Bruch riskieren? Warum sollten andere einst gefeierte Vertriebspartner wie Stefan Berns aus Deutschland oder auch Valentin Savchenko aus Russland das Unternehmen verlassen haben?! Der australische sowie der US-amerikanische Markt sind quasi komplett zusammengebrochen, und sämtliche Führungskräfte dieser Märkte lassen heute kein gutes Wort mehr an DubLi oder am Gründer des Unternehmens.

Selbst viele ehemalige Angestellte des Unternehmens, darunter viele C-Level Manager, haben kein gutes Wort über. Es scheint also, als sei die jüngst entfachte Diskussion rund um DubLi der Anfang vom Ende. Dabei würde es vermutlich nicht mal eine Rolle spielen, ob Jörg Wittke nun wirklich das Unternehmen verlassen wird oder nicht. Denn die letzten verbliebenden Vertriebspartner dürften gespannt den Monat November abwarten. Dieses war der letzte Termin für den Börsengang an die NASDAQ, den Michael Hansen bereits 2007 von der Bühne herab für das kommende Jahr versprochen hatte. Ob der immer wieder aufgeschobene Börsengang tatsächlich vor dem Aus steht, wird sich bald zeigen: Sollte jetzt im November 2013 erneut nichts passieren, dürfte das selbst hartgesottenen und abwartenden Vertriebspartnern genug sein. Die aktuelle vertriebliche Lage sowie zu viele Unsicherheiten und mangelnde Perspektiven bei DubLi dürften den Gang an die Börse zusätzlich erschweren.
Es bleibt also noch ein wenig abzuwarten, ob die letzten Ratten das sinkende Schiff dann auch endgültig verlassen.

>>> http://www.obtainer-online.com/news/de/terra-titanic–leuchtsignale-bei-dubli.html

Siehe auch >>> Dubli und die angeblichen Erfolge von Firmengründer Michael Hansen

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~ von cafe4eck - September 27, 2013.

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