Naiv, Blender oder beides? Dividend Group – Investmentcommunity von Konstantin Büttgenbach aus Alfter

Ein Schenkelklopfer allererster Güte gibt es heute auf MLM-Infos zu lesen. Der Neuling Konstantin Büttgenbach verkündet freudestrahlend folgendes:

Guten Tag,

ich bin neu hier im Forum, sowie auch im Bereich des gesamten MLM.
Seit Kurzem gibt es meine Internetseite www.dividend-group.de , auf welcher ich eine Investorengruppe aufbauen möchte, mit dem gemeinsamen Ziel durch Dividendeneinnahmen ein passives (wachsendes) Einkommen aufzubauen.
Da sich diese Idee in einigen Punkten mit der Idee des MLM schneidet, habe ich mich überlegt diese beiden Konzepte zu kombinieren.

Es fällt ein Mitgliedsbeitrag an. Für jedes neu geworbene Mitglied gibt es 100€ monatlich. Für jedes vom geworbenen geworbene Mitglied (2. Level) gibt es 25€ pro Monat.

Ich bin jedoch nicht nur hier um Werbung zu machen und die Seite bekannt werden zu lassen. Die Seite befindet sich noch im Abschluss. Denn ich bin mir über das integrierte MLM-System noch nicht 100% im Klaren.

Das „Produkt“ der Seite, sind Unternehmensanalyse, sowie Support und eine Community. Wer jedoch KEIN Interesse daran hat, sich dem MLM Konzept hinzugeben, sondern NUR Nutzer zu sein, für den ist das ganze mit ~178€ (inkl. MwSt) jedoch vermutlich etwas zu teuer.
Wenn ich aber den Beitrag geringer mache, können natürli?

ch auch die Auszahlungen nicht mehr diese Höhe haben und ein MLM Konzept würde sich nicht mehr lohnen.

Wie findet ihr das bisherige MLM-Konzept, habt ihr evtl. Ideen und Verbesserungsvorschläge? Ich kann noch alle Aspekte ändern und anpassen. Daher wende ich mich auch an Euch! Ihr habt Erfahrung! Natürlich würde ich mich auch über Interessenten freuen

mit freundlichen Grüßen,
euer Konstantin

http://www.mlm-infos.com/ftopic39799.html

Vorab einmal die Eckdaten:

Konstantin Büttgenbach – Leitung & Analyse

Dividend-Group.de
Görreshof, 144
53347 Alfter

Telefon: 02222/961100

E-Mail: kontakt@dividend-group.de

Geburtstag:    05.08.1988

Der nächste Schenkelklopfer folgt dann, sobald man sich auf die Webseite von Büttgenbach http://www.dividend-group.de begibt. Auf der Hauptseite darf man sich zunächst Motivationssprüche ala Rockefeller und Buffett zu Gemüte führen. Nachdem dann der „Will-ich-auch-Effekt“ eingetreten ist, klickt man sich mal weiter auf der Seite durch und sollte dann doch zu der Erkenntnis gelangen, dass man hier nun richtig gelandet ist, denn ein Mann von aller Welt mit folgenden Qualifikationen

  • Mehrjährige Erfahrung mit Kapitalanlagen, technischer und fundamentaler Analyse
  •  Studium Wirtschaftsrecht Bachelor of Laws (LL.B.)
  •  Finanzanlagenfachmann IHK (ab 2014)
  • Due Diligence & Research für eine große deutsche Investment AG (ab 2014)

das MUSS doch endlich mal was sein und auch Geld in meine Taschen spülen.

Dass die Webseite mehr als laienhaft hingerotzt wurde und ganz offensichtlich auf Dummenfang gegangen wird, da sehen wir mal drüber hinweg, ebenso wie über die läppischen Kosten die dann anfallen:

Die monatlichen Kosten betragen 178,50€ inkl. MwSt.

Die monatlichen Kosten lassen sich nach der Anmeldung reduzieren, indem eigene Analysen geschrieben & ausgezeichnet werden oder indem neue Mitglieder eingebracht werden.

Dies kann auch zu einer Gutschrift führen, so dass es eine monatliche Auszahlung gibt. (Siehe dazu beim Teamaufbau mehr)

Die Mindestlaufzeit beträgt 3 Monate, danach ist zu jedem Folgemonat der Vertrag einfach und unproblematisch kündbar. (Die Frist von 3 Monaten wurde gewählt, damit es sich auf jeden Fall für die Mitglieder rechnet, neue Mitglieder einzubringen!)

Da kommen wir doch ruck-zuck in die Gewinnzone, denn wie oben im zitieren Posting schon beschrieben, bekommen wir ja 100 Euro Kopfgeld für jedes neu geworbene Mitglied und das Monat für Monat.

Zu guter letzt möchte ich Euch die Selbstdarstellung vom Träumer Trader zum Investor nicht vorenthalten:

Geschichte (Vom Trader zum Investor):

Vor mittlerweile vielen Jahren begann mein persönlicher Weg vom Trader zum Investor. Ich bin mit den Finanzmärkten, wie viele andere jüngere Menschen auch, über den Forex Handel in Kontakt gekommen. Der Forex (Foreign Exchange) ist der Währungsmarkt, der liquideste Markt. Hier werden Währungen gehandelt wie z.B. Euro, US-Dollar, Japanische Yen und viele mehr. Dieser Markt wimmelt von Menschen welche Daytrading betreiben, also Strategien verfolgen welche auf sehr kurzen Zeithorizonten handeln. Die Zeit, die ein Trade offen bleibt variiert hier von 1 Stunde, 15min, 1min, 10sek, 5, sek. (Fast) kein Trade wird bis in den nächsten Tag gehalten, daher auch der Name Daytrading. Es wird immer mit großen Hebeln gearbeitet, die Trades werden also finanziert. Ansonsten wäre mit den verschwindend kleinen Bewegungen kein Geld zu verdienen. Auch ich war geblendet von den hohen Verdienstmöglichkeiten, denn es ist theoretisch möglich innerhalb von nur einer Stunde 2-5% Gewinn zu machen. Dies reicht aus um viele unerfahrene Neulinge anzulocken, wie auch mich damals. Mit Hilfe von technischer Analyse unter Verwendung umfangreicher Indikatoren-Sets mit Namen wie: MACD, Stochastics, RSI, SMA, EMA, TMA, LMA, WMA, Ichimoku Kinko Hyo, PSAR, Bollinger Bands und vielen weiteren mehr, soll der richtige Einstiegs- sowie Ausstiegszeitpunkt getroffen werden. Die Trades werden oft mit SLs (Stop-Loss-Orders) abgesichert, es wird also automatisch verkauft, wenn der Wert unter einen bestimmten Punkt fällt. Auch TPs (Take-Profits) werden häufig eingebaut, so wird auch automatisch verkauft, wenn ein bestimmter Profit-Punkt erreicht ist.

Ich könnte über diese Zeit und diese Art an der Börse zu handeln vermutlich bereits ein eigenes Buch schreiben, möchte Sie damit jedoch nicht weiter langweilen. Fazit ist: Fast alle Trader verlieren Geld. Ich war gut genug um nach meinen Lehrjahren +/- Null und oft mit einem Gewinn heraus zu kommen, für solch ein Ergebnis sitzt man jedoch den ganzen Tag vor dem Computer.

Die meisten bekannten Daytrader welche „reich“ mit ihrem Beruf geworden sein sollen, geben hauptsächlich teure Seminare und verkaufen Bücher, DVDs und online Kurse. Das meiste Geld wird meiner Meinung (und damit stehe ich nicht alleine), bei diesen „Tradern“ mit solchen Nebentätigkeiten verdient und NICHT mit dem Traden selbst.

Ich konnte aus dieser Zeit einiges mitnehmen. Ich bin ein ausgezeichneter technischer Analyst und habe zudem in dieser Zeit gelernt was NICHT funktioniert. Diese Weisheiten eröffneten mir den Weg zu echtem Investieren! Investieren wie es echte Unternehmer tun und investieren, wie es die reichsten Menschen der Welt tun und getan haben. Nicht umsonst gibt es in der Liste der reichsten Personen der Welt keinen einzigen Daytrader.

Über tausende Stunden entwickelte ich meine persönliche Strategie. Dabei kombiniere ich Value-Investment-Ansätze mit den Vorteilen des Dividenden-Investments und wurde hierbei stark beeinflusst von Warren Buffett, Benjamin Graham sowie Charlie Munger.  Zusätzlich nutze ich Optionen. Wie Sie in den FAQ lesen können, ist der Teil, welcher sich um Optionen dreht, nicht Teil der eigtl. Strategie, welche auf Dividend-Group.de verfolgt wird. Um Optionen sinnvoll zu nutzen sollten Sie über zusätzliches Fachwissen verfügen, denn Optionen können gefährlich sein, wenn man nicht weiß was man tut. Sie eröffnen mir für meine Strategie jedoch neue Möglichkeiten der Flexibilität und Cash-Generierung beim Ein- und Ausstieg aus Unternehmen, sowie auch bei der Portfolioverwaltung. Es wird allgemein geraten, dass Sie über ein Kapital von mindestens 20.000€ verfügen um Optionen gut einsetzen zu können. Kontaktieren Sie mich gerne um über die Möglichkeiten der Optionen mehr zu erfahren.

Die nun entstandene Strategie basiert rein auf der Analyse der einzelnen Unternehmen in die wir investieren wollen. Die technische Analyse spielt lediglich bei der Optionsauswahl noch eine Rolle. Ansonsten basiert die Strategie 100% auf Fundamentalanalyse. Die beiden Bücher von Benjamin Graham, Security Analysis und The Intelligent Investor habe ich mit großem Interesse gelesen und auch die Esseys von Warren Buffett sind eine wahre Offenbarung an Wissen für jeden fundamental orientierten Anleger. Benjamin Graham war auch derjenige, der das erste Mal auf den Unterschied von Spekulation und Investition einging. Wie Warren Buffett es schon sagt: Entweder es macht sofort „klick“, oder garnicht. Bei mir hat es sofort klick gemacht. Der Fakt, dass wir bei Aktien einen Unternehmensanteil kaufen hat sich über die Jahre bei mir manifestiert. Wir kaufen einen Anteil an einem real existierenden Unternehmen, mit Mitarbeitern, Produktionsanlagen, Patenten, Vorräten und Lagerbeständen, Immobilien und vielem mehr! All dies hat einen Wert, welcher sich unabhängig vom Aktienkurs verändert. Langfristig wird der Aktienkurs vom Unternehmenswert beeinflusst und spiegelt diesen dann auch wieder. Aber nicht umgekehrt. Dieser neue Denkansatz hatte meine Sicht auf die Börse verändert. Mich interessiert nicht ob die Aktie eines Unternehmens lt. des Stochastic Indikators in den nächsten Tagen oder Minuten steigen sollte, der Aktienkurs ist mir egal. Dieser wird erst relevant, wenn neue Aktien gekauft werden sollen. Dann erst schauen wir ob er zu hoch oder zu niedrig ist. Realtime-Daten und hoher Stress wegen einiger zehntel oder oft tausendstel Prozentpunkte sind damit ein Ding der Vergangenheit. Auch das Thema „Risiko“, welches Anfänger sofort mit der Anlage in Aktien in Verbindung bringen, war von nun an für mich erledigt. Für mich wandelte sich die Definition des Begriffes vom Risiko. Risiko ist für mich fortan nicht mehr die Gefahr eines fallenden Aktienkurses. Vielmehr bedeutet es für mich Risiko, wenn ich in ein Unternehmen investiere, dessen finanzielle Stabilität nicht gewährleistet ist und/oder die Bewertung nur auf Zukunftsprognosen besteht. Für mich ist es also wichtig (und das macht einen Großteil des Unterschiedes vom Investieren zum Spekulieren aus), dass es heute schon im Unternehmen einen Wert gibt, welcher kaufenswert genug ist. Zukunftsaussichten und die Hoffnung auf ein innovatives Produkt, können sich erfüllen, müssen es aber nicht. Dies ist für mich ein weiterer Punkt zum Thema „Risiko“. Man hofft. Ich hingegen muss nicht hoffen, denn ich weiß was ich kaufe. Ich bin interessiert an Unternehmen, welche selbst ohne steigende Gewinne noch werthaltig sind.

Sollten Sie weitere Fragen haben wenden Sie sich gerne an mich! Ich bin immer bereit interessierten Menschen weiterzuhelfen, neues beizubringen und auch selbst zu lernen!

Ich war nun also bereits bei der Value-Strategie angekommen und habe mein Denken komplett in diese Richtung umgestellt. Die Strategie und Vorgehensweise, nach guten und unterbewerteten Unternehmen zu suchen, machte für mich sofort Sinn. Auch die Umsetzung und die Entscheidungsfindung sind für mich wesentlich besser gewesen, als in den Zeiten des Tradings, denn nun geschah ein Kauf mit einem Hintergrund der diesen auch wirklich prüfbar rechtfertigte. Keine Spekulationen mehr! Kein Risiko in der alten Hinsicht mehr! Da es mir jedoch nicht gefällt, dass ich auch bei dieser Strategie Aktien verkaufen muss um Gewinn zu machen und auch nicht weiß WANN diese steigen, kombinierte ich diese mit der Dividenden-Strategie. Nun bin ich nicht mehr abhängig von steigenden Kursen und kann auch psychologisch einfacher und mit ruhigem Schlaf mein Vermögen aufbauen. Dabei erfahre ich ein steigendes Einkommen durch Dividenden, was nun den Kern der Strategie bildet. Es ist mein Ziel, dass dieses Einkommen stabil und sicher wächst, auch wenn es mal nicht so stark steigt, denn ich möchte auf keinen Fall von steigenden Aktienkursen abhängig sein. Nun bieten die steigenden Kurse ein herrliches Zubrot, aber nicht den Gewinn, den ich erwarte. Zudem freut es mich wenn die Aktien fallen, denn so kann ich günstig neue Unternehmensteile erhalten und damit mein Einkommen weiter steigern.

Der „Value-Teil“ der Strategie hilft dabei, die finanzielle Sicherheit und Stabilität der Unternehmen zu analysieren und damit frühzeitig auf Gefahren für mein Einkommen aufmerksam zu werden.

Da bei dieser Strategie auch nur selten gehandelt werden muss, gibt es nur Brokergebühren welche zu vernachlässigen sind. Als Daytrader hingegen, stellen die Gebühren oft ein riesiges Hindernis dar.

Ich wurde also über die Jahre vom (Day)trader zum Investor! Ich erwarte ein steigendes passives Einkommen.

Ich habe das Investieren bereits zu einer Lebenseinstellung gemacht und vertrete hier die Meinung von Robert Kiyosaki, dass es das Wichtigste ist finanziell unabhängig zu werden. Damit ist auch die Unabhängigkeit von einem Angestelltenverhältnis als auch von einer herkömmlichen Selbstständigkeit gemeint. Denn was alle diese Bereiche gemeinsam haben: Wir müssen mehr Arbeiten, wenn wir mehr Geld verdienen wollen! Es wird die Einheit ZEIT in die Einheit GELD umgewandelt und genau hiervon wollen wir als Investoren weg. Wir wandeln nicht mehr ZEIT in Geld um, sondern GELD in mehr GELD! Dies klingt auf den ersten Blick lustig, ist jedoch der alles entscheidende Unterschied zwischen wirklich reichen Menschen, die ihre Freiheit und Freizeit genießen, und „normalen“ Menschen.

Daher ist es existenziell, den Konsum in den frühen Jahren zurückzuschrauben und die Investments zu erhöhen. Später können wir all den Konsum und die materiellen Wünsche von den Früchten unseres Investierens bezahlen OHNE dabei unser Vermögen zu belasten! Wir können vom passiven Einkommen leben, ohne von einer Arbeit abhängig zu sein.

Dies ist auch mein Traum und ich befinde mich auf dem besten Weg dorthin.

http://www.dividend-group.de/index.php/informationen/ueber-uns

Vielleicht sollte Herr Büttgenbach einmal Kontakt zum Profitrader Joachim Hofmann (Tycoon-FX) aufnehmen und sich ein paar Tipps holen……………………….

~ von cafe4eck - August 21, 2013.

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