Pim Handelsgesellschaft Heusenstamm, Anzeige wegen Veruntreuung von 8 Mio. Kundengeldern und Verstoß gegen § 1 KWG

info

1. Zuständigkeit der einzelnen Adressaten dieses Schreibens:

Anzeige an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin):

• Anzeige der Firma PIM Vertriebs-GmbH (lt. Handelsregister richtiger Name: PIM Handelsgesellschaft mbH) und deren Geschäftsführer Mesut Pazarci, Seligenstädter Grund 7 bzw. Industriestraße 31, 63150 Heusenstamm, wegen Verstoß gegen § 1 KWG durch Annahme fremder Gelder als Einlagen ohne dafür die Erlaubnis zu haben.

• Anzeige der Firma PIM Handelsgesellschaft mbH und deren Geschäftsführer Mesut Pazarci
wegen Verstoßes gegen § 2 Fünftes Vermögensbildungsgesetz – 5. VermBG durch Verkauf eines
Edelmetallsparvertrags als „Vermögenswirksame Leistung“, ohne dass hierfür die gesetzlichen
Voraussetzungen erfüllt sind.

Anzeige an die Staatsanwaltschaft Darmstadt:

• Anzeige der Firma PIM Handelsgesellschaft mbH und deren Geschäftsführer Mesut Pazarci,
Seligenstädter Grund 7 bzw. Industriestraße 31, 63150 Heusenstamm, wegen Verstoßes gegen
§ 1 KWG durch Annahme fremder Gelder als Einlagen ohne dafür die Erlaubnis zu haben,
was nach § 54 (1) Nr. 2 KWG eine Straftat darstellt.

• Anzeige der Firma PIM Handelsgesellschaft mbH und deren Geschäftsführer Mesut Pazarci
wegen des dringenden Tatverdachts der Veruntreuung von Kundengeldern im Umfang von
mindestens 7 Millionen Euro, da die für das Depot21 vereinnahmten Gelder nicht in Gold
sondern zur Vorfinanzierung der Vertriebsprovisionen der Abo-Goldsparverträge und für andere
geschäftliche und private Zwecke des Herrn Pazarci verwendet worden sind.

Anzeige an die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das Justizministerium Wiesbaden

Da Herr Pazarci mehrfach behauptet hat, dass er zur Staatsanwaltschaft Darmstadt beste Verbindungen hätte und auch schon andere Anzeigen abbiegen konnte, wird die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das Justizministerium Wiesbaden gebeten die Verfolgung dieses Falls durch die Staatsanwaltschaft Darmstadt zu überwachen, da wir diese Aussage des Herrn Pazarci nicht verifizieren können.

Anzeige an das Finanzamt Offenbach II Veranlagung Körperschaften und die Steuerfahndung

Die Firma PIM Vertriebsgesellschaft mbH erzielte bereits in 2010 ordentliche Gewinne, da bereits
damals monatlich mindestens 500 Verträge im Monat abgewickelt worden sind. Es besteht der dringende Tatverdacht, dass aus den veruntreuten Kundengeldern über Dritte „schwarze Kassen“ aufgebaut  wurden und diese Gelder wieder als Darlehen der PIM Vertriebsgesellschaft mbH zugeführt wurden, um das Factoring der vordiskontierten Provisionen zu finanzieren.
Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Bilanzen des Unternehmens „getürkt“ sind, wobei dabei
nicht der Migrationshintergrund des Firmeninhabers gemeint ist.
Die Nichtveröffentlichung der Bilanzen ist ein Hinweis darauf, dass ein Steuerberater nicht in der Lage war, aus dem Wirrwarr von offiziellen Gelder, Depotgeldern die nur treuhänderisch gehalten wurden, schwarzen Kassen und fingierten Darlehen von Dritten in seriöser Weise eine Bilanz zu erstellen.

Es besteht somit der dringende Tatverdacht, dass in nicht unerheblichem Umfang auch Steuern hinterzogen worden sind.

Anzeige an das Handelsregister Offenbach und das Gewerbeamt der Stadt Heusenstamm

Im Handelsregister wird das Unternehmen unter HRB 43743 unter der Firma PIM Handelsgesellschaft mbH geführt. Dort ist vermerkt, dass das Unternehmen früher als PIM Vertriebsgesellschaft mbH eingetragen war.
Das Unternehmen des Herrn Mesut Pazarci tritt jedoch im Geschäftsleben unter anderen Firmenbezeichungen auf:
Auf seiner Homepage (http://pim-gold.com/de/impressum) wird als Firma der Name
Premium Invest Management Handelsgesellschaft mbH geführt.
In seinen Kundenanträgen wird der Name: PIM Vertriebs-GmbH geführt.
Offensichtlich versucht Herr Pazarci seine Firmenidentität zu verschleiern, um Nachforschungen zu
erschweren, was auch der folgende Punkt offenbart.

Anzeige an das Bundesamt für Justiz – Abt. Veröffentlichung von Jahresabschlüssen

Im Bundesanzeiger (https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet) sind lediglich die Bilanzen 2008 bis 2010 der PIM Vertriebsgesellschaft mbH aus Heusenstamm zu finden (siehe Anlagen).
In der Bilanz 2010 ist das Unternehmen mit rd.122.000 Euro überschuldet.
Die Bilanzen 2011 und 2012 werden offensichtlich zurückgehalten. In der Außenwirkung stellt Herr
Pazarci sein Unternehmen als den Garanten von höchster Sicherheit dar. Er sammelt über seinen
Vertrieb jährlich über 30 Mio. Kundengelder ein und gibt dafür Garantieversprechen ab. Im Gegensatz dazu gibt er offensichtlich gegenüber dem Finanzamt überschuldete Bilanzen ab.
Aus berechtigtem öffentlichen Interesse der zig. Tausend von geschädigten Anlegern wird gebeten
durch Zwangsmaßnamen die Veröffentlichung der Bilanzen herbeizuführen.

Anzeige an die Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main

• Die PIM Handelsgesellschaft mbH vertreten durch deren Geschäftsführer Mesut Pazarci
tritt unter falschem Namen auf,
• vertreibt ein Golddepot (Depot21), was tatsächlich ein verbotenes Einlagengeschäft darstellt
(Verstoss gegen § 1 KWG) und
• vertreibt einen Goldsparvertrag als VWL-Leistung, ohne dass die gesetzlichen Bestimmungen
hierzu erfüllt sind.

Das Geschäftsprinzip dieses Unternehmen basiert im Wesentlichen auf unlauteren geschäftlichen
Handlungen, welche gem. § 3 UWG zu untersagen sind. Auf den Wortlaut des § 3 UG wird verwiesen.
Die IHK ist angehalten über die Wettbewerbszentrale Bad Homburg sofortige Abmahnverfahren einzuleiten, damit der Vertrieb dieser Produkte sofort per gerichtlicher Verfügung untersagt wird.

2. Sachverhalt der einzelnen Vergehen und Begründung der rechtliche Konsequenzen

Der schon enorme Erfolg der PIM-Gold-Gruppe begründet sich damit, dass vertriebsfreundliche Produkte generiert worden sind, welche einen hohen Kundennutzen versprechen und dem Vertrieb
schnell verdiente Provisionen ermöglichen.

2.1. Das Wunder der Vorfinanzierung der Provisionen von Ratensparverträgen
Beim sog. „GOLD-ABONNEMENT“ (ein Ratendepotsparvertrag – Vertragsmuster siehe Anlage) hat
der Kunde eine sog. Einrichtungsgebühr (= ein Agio/Aufgeld) zu zahlen, welches im Regelfall ratierlich mit 15 monatlichen Raten vom Kunden geleistet wird. Die meisten Kunden schließen bei PIM-Gold einen Sparvertrag mit einer Rate von monatlich 100 Euro ab und zahlen dann 15 Monate jeden Monat 100 Euro für die Einrichtungskosten, so dass erst ab dem 16. Monat für das Gold-Abonnement gezahlt wird.

Nach dem Vergütungsplan der PIM-Gruppe erhalten die Vertriebspartner in der Spitze eine Provision
von 8 Monatsbeiträgen zuzüglich Gratifikationen und Incentives, so dass ein solcher Vertrag per
Saldo mit rd. 9 Monatsbeiträgen vergütet wird. Für einen 100 Euro-Vertrag fällt somit eine Provision
von 900 Euro an.

Doch jetzt kommt der Clou der Firma PIM: Diese Provision fließt nicht ratierlich so wie die Kunden die Raten zahlen, sondern diese fließt sofort zu 100% nach Zahlung der ersten Rate durch den Kunden.

Für einen 100 Euro Gold-Abonnement muss Herr Pazarci somit pro Vertrag 800 Euro vorfinanzieren!
Der PIM-Vertrieb schließt monatlich rd. 2.500 solche Verträge ab, so dass hiermit monatlich rd. 2
Mio. Euro vorzufinanzieren sind
.
Ein Kollege aus unseren Reihen hat den Finanzbedarf für die Vordiskontierung dieser Provisionen in
einer Tabelle über 24 Monate hinweg kalkuliert (siehe Anlage). Dabei ergibt sich ein
durchschnittlicher Finanzbedarf von rd. 5,2 Mio. Euro
.

Die letzte vorliegende Bilanz der Firma PIM-Vertriebsgesellschaft mbH aus 2010 zeigt eine
Überschuldung von 122.000 Euro. Herr Pazarci hat für die letzten 2 Geschäftsjahre keine Bilanz
vorgelegt. Warum wohl?
Er hätte darin, sowohl die Verbindlichkeiten aus den Depot21-Verträgen als auch die Vordiskontierung der Provisionen als aktiven Rechnungsabgrenzungsposten zeigen müssen.
Damit hätte er offen gelegt, dass er die Kundengelder nicht wie vertraglich vereinbart verwendet und
somit veruntreut hat.

Die Firma tritt unter verschiedenen Firmennamen auf, die es überhaupt nicht gibt: „Premium Invest
Management Handelsgesellschaft mbH“, „PIM Vertriebs-GmbH“.
Aus Sicht von Banken oder Investoren ist ein solches Unternehmen jedenfalls weder seriös noch
kreditwürdig. Herr Pazarci würde von Banken und Investoren überhaupt keine Finanzierung erhalten.
Wie finanziert sich ein Finanzbedarf von 5,2 Mio. Euro, welcher ja nachweislich an den Vertrieb
geflossen ist?
Lt. Aussage von Mezut Pazarci hat er das Unternehmen aus eigener Kraft und Energie finanziert.
Nach den Ermittlungen der letzten 3 Monate kann er damit nur seine kriminelle Energie meinen.

2.2. Das Produkt PIM DEPOT 21/GOLDKAUF mit Wertsteigerungsgarantie ?

Der Goldpreis im 2013 in der ersten Jahreshälfte um rd. 35% eingebrochen. Anleger, welche in den
letzten Jahren verstärkt auf diese Sachwerte vertraut haben, sind mittlerweile extrem verunsichert.
Garantien können und wollen in diesem Marktsegment weder Banken noch andere Institutionen abgeben.
Doch ein Herrn Mezut Pazarci aus Heusenstamm, ein Mitbürger mit türkisch/kurdischen Migrationshintergrund,
der zwar keinen nennenswerten Schulabschluss vorweisen kann, der mit einer bilanziell
überschuldeten GmbH unter verschiedenen Firmenbezeichnungen auftritt, gibt vor, den Stein des
Weisen gefunden zu haben. Davon scheint er zumindest seine mehr als 2.000 Vertriebspartner überzeugt
zu haben, denn die verkaufen den Depot21-Garantie-Vertrag mit großem Erfolg an Ihre Kunden.

Die Vertragskonstellation von PIM DEPOT 21
Der Vertrag wurde inhaltlich mehrfach verändert. In der Fassung bis zum April 2013 kauft der Kunde
Goldbarren mit einem gegenüber dem Marktpreis (vergleiche z.B. auf gold.de) um mehr als 20%
überhöhten Preis ein und muss dafür noch eine Agio von 5% leisten.
Er kann dabei auswählen, ob er eine Depoteinlagerung, die Auslieferung oder den „Goldhandel“
wünscht. Völlig ungewöhnlich für einen Depotvertrag sind die Optionen unter der Rubrik „Mittelverwendung“:
Gold nur im Depot lagern; Überschüsse auf Sparplan überweisen; Sparplan eingerichtet;
Rückkaufangebot mit Festpreis.
Gleichzeitig mit dem Kauf des Goldes wird gleichzeitig der Auftrag zum Handeln mit dem Gold erteilt:
„Ich beauftrage die PIM GmbH, Seligenstädter Grund 7, 63150 Heusenstamm für obigen Kaufbetrag
Barrengold zu erwerben und entsprechend des Vertrages für mich zu handeln. Die PIM GmbH stellt
darüber entsprechende Bescheinigungen aus.“

Ergänzend ist in den Allgemeinen Vertragsbedingungen folgendes geregelt:

5. Goldhandel
5.1 Für den Fall, dass der Kunde die Option Goldhandel ausgewählt hat, ermächtigt er die PIM,
pro Anlagejahr bis zu zwölf An- und Verkäufe mit seinem Barrengold zu tätigen („Goldhandel“).

 Die damit erwirkten Preisvorteile durch Kursabschläge werden anteilig an den Kunden weitergegeben
und können so den Wert des Barrengoldes erhöhen. Der Goldpreis unterliegt jedoch
Schwankungen. Der Handel mit Gold ist daher grundsätzlich mit Risiken verbunden. Auf das
Kursänderungsrisiko und das Risiko rückläufiger Anteilspreise wird ausdrücklich hingewiesen.
Für durch diese Risiken eingetretene Schäden haftet die PIM nicht.
5.2 Der Goldhandel hat eine Mindestlaufzeit von drei Monaten vom Tag der Kaufausführung an
und kann mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ablauf dieser Mindestlaufzeit gekündigt
werden. Ansonsten verlängert er sich um weitere drei Monate in gleicher Weise.

Der Kunde erhielt daneben ein Rückkaufangebot im 13. Monat nach Kauf des Goldes, dass exakt
11,25% über dem Kaufpreis lag.

Für den Vertrieb war dies eine absolute Sensation. Die Sicherheit von physischen Edelmetallen kombiniert mit einer „garantierten Wertsteigerung“. Die Frage wie kann PIM diese Wertsteigerung garantieren, wurde gekontert mit Nachweisberechnungen (siehe /anträge_bis30042013/Goldpreis fällt um 50 Prozent – Beispiel Depot21.xls der Partner Roeckl und Karin Wylach), welche „scheinbar“ zeigen, dass PIM diesen Wert durch Goldhandel erreicht. Es verwundert, dass den Vertriebspartner nicht aufgefallen ist, dass diese Berechnungen nicht stimmen können. Der Vertrieb von PIM hat zwar in 2008 begonnen, ist jedoch erst ab Ende 2011 und in 2012 stark angewachsen. Bei den ratierlichen
Verträgen findet der Goldkauf erst mit der 16. Monatsrate statt, was bedeutet, dass bei den meisten
Verträgen noch gar kein Gold benötigt wird. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass z.B. bei einem Depot21-Vertrag mit einer Anlagesumme von 10.000 Euro 100 Goldabo-Verträge mit einer Rate von 100 Euro bei einer Gewinnmarge von 24% rd. 130 Verträge bedient werden können.
Die Anlagesumme aller Depot21-Verträge war ein Mehrfaches dessen, was mit dem Handel von
Goldaboverträgen überhaupt benötigt wurde.
Doch dies ist nur eines von vielen Indizien und Beweisen, dass die Gelder, welche mit den Depot21-
Verträgen eingesammelt worden sind, überhaupt nicht für den Goldhandel verwendet worden sind.

Es besteht nicht nur der dringende Tatverdacht, sondern es wurde von Mitarbeitern des PIMInnendienstes und auch indirekt mehrfach von Herrn Mezut Pazarci bestätigt, dass mit diesen Geldern im Wesentlichen zur Finanzierung der vordiskontierten Provisionen aus den Gold-Abo-
Verträgen (s.o.) herangezogen wurden. Ein – fast – genialer Plan, wenn er legal wäre.

Die Finanzierung eines einzigen Gold-Abo-Sparvertrags mit einer monatlichen Rate von 100 Euro:

Vorfinanzierung Provision an Vertrieb (mit Overheads) 900,00 € 100,00%
Einnahmen aus dem Agio 100 Euro x 15 Monate: 1.500,00 €
Ertrag aus der Finanzierung: 600,00 € 66,67%

Diese Rendite wird noch geschmälert durch die Auswirkung von Stornos im Zeitraum der ersten 15
Monate, doch die Berechnung unseres Kollegen (nach Angaben von Mitarbeitern des PIMInnendienstes – siehe Anlage) zeigt, dass dann immer noch eine Rendite von fast 50% verbleibt.

Somit konnte Mezut Pazarci zumindest kalkulatorisch den Geldbetrag der kalkulatorischen Wertsteigerung für die Depot21-Verträge bedienen.

Doch was ist die Depot21-Vertrag aus juristischer Sicht? Es wird zwar ein Kaufvertrag über Goldbarren abgeschlossen, doch faktisch erhält der Kunde niemals die Verfügungsmacht über dieses Gold, sondern sein Geld wird zur Finanzierung des PIM-Vertriebs verwendet. Faktisch erhielt er dafür eine garantierte Verzinsung für sein eingelegtes Kapital.

Lt. dem Depot21-Vertrag werden mehrere Verfügungserklärungen durch einen beidseitigen Vertrag
abgegeben:

1.) Verkauf von Goldbarren
2.) Ermächtigung zum Goldhandel
3.) Rückkaufsangebot zum Festpreis

2.2.1.) Verkauf von Goldbarren
Der Kaufvertrag besteht nach deutschem Schuldrecht aus zwei aufeinander bezogenen, inhaltlich
korrespondierenden Willenserklärungen (Angebot und Annahme), durch welche sich der Verkäufer
zur Übereignung (vgl. § 929 BGB) der Kaufsache durch Einigung über den Eigentumsübergang und
Übergabe der Kaufsache (auch „Lieferung“ genannt) und der Käufer zur Bezahlung des Kaufpreises
(„Kaufsumme“) und zur Abnahme der Kaufsache verpflichtet (vgl. § 433 BGB). Da Goldbarren vertretbare Sachen sind (i.S.d. § 91 BGB, Gattungskauf) findet nur Kaufrecht Anwendung. Eine Besonderheit des deutschen Rechts ist es, dass Verpflichtungsgeschäft und Verfügungsgeschäft streng unterschieden werden (Trennungsprinzip) und sogar in ihrer Wirksamkeit voneinander unabhängig sind (Abstraktionsprinzip). Das Eigentum an der Kaufsache geht nicht bereits durch den Kaufvertrag (Verpflichtungsgeschäft) über, sondern muss durch einen gesonderten Vertrag, das dingliche Verfügungsgeschäft, übertragen werden.

Verfügungsgeschäft tatsächlich nicht vollzogen?
Im hier zu beurteilenden Fall bestehen berechtigte Zweifel daran, dass das Verfügungsgeschäft = die
Übereignung der Goldbarren an den Kunden je vollzogen wurde. Da ab Mai die diesbezüglichen Verträge und Abläufe aus bekannten Gründen geänderten wurden, gehen wir zuerst auf die Vertragslage und die Abläufe bis April 2013 ein.

Es besteht zum einen der dringende Tatverdacht, dass die Firma PIM die Goldbarren, welche angeblich übereignet worden sind, überhaupt nicht im Besitz der Firma PIM waren.
Lt. Aussagen von Angestellten des Innendienstes war mehr als die Hälfte des Kunden-Goldes, welches aus den Verträgen (Gold-Abo, Goldkauf mit Depoteinlagerung und Depot21) angeblich im Depot hätte sein müssen, überhaupt nicht vorhanden. Kleinere Differenzen wären vorstellbar, denn wenn, wie vertraglich vereinbart, mit dem Gold gehandelt worden wäre, könnten für Teilmengen, welche verkauft waren, noch keine Einkäufe getätigt worden sein.

Der von PIM treuhänderisch verwaltete Goldbestand war lt. Aussagen der Angestellten des Innendienstes überhaupt nicht vom Goldbestand, welcher im der PIM war, getrennt. In einer Depotlagerbuchführung hätten die Goldbarren mit der Registriernummer der Prägeanstalt verstehen ausgewiesen werden müssen und es hätte zu jedem Barren der jeweilige Eigentümer vermerkt werden müssen.
Da es sich um vertretbare Sachen handelt, wäre es auch vorstellbar, dass die Lagerbuchhaltung jedem
Kunden seinen Goldbestand in Gramm oder in 10-tel-, 100-tel-Gramm zuweist. Soweit aber die
Summe des Goldbestandes lt. Verträgen und Kundeneinzahlungen geringer ist als der Bestand lt. der
Depotlagerbuchhaltung, liegt eine Veruntreuung durch die Firma PIM vor und die Firma PIM kann bei Verträgen keinesfalls behaupten, dass sie Gold übereignet hat, denn das Gold in ihrem Besitz war Eigentum der Kunden.

Es fehlt somit der Nachweis, dass das Verfügungsgeschäft für den Kauf des Goldes vollzogen wurde.

2.2.2.) Ermächtigung zum Goldhandel
Hierzu ist den Allgemeinen Vertragsbedingungen der Pim vermerkt:

5. Goldhandel
5.1 Für den Fall, dass der Kunde die Option Goldhandel ausgewählt hat, ermächtigt er die PIM, pro Anlagejahr bis zu zwölf An- und Verkäufe mit seinem Barrengold zu tätigen („Goldhandel“).
Die damit erwirkten Preisvorteile durch Kursabschläge werden anteilig an den Kunden weitergegeben und können so den Wert des Barrengoldes erhöhen.

Es stellt sich die Frage, welcher Rechtsvertrag überhaupt damit geschlossen wurde.

Da vertretbare Sachen zum Handel übereignet werden, ist eine modifizierbare Form eines Sachdarlehens (§ 607 BGB) gemeint. Bei einem Sachdarlehen soll der Darlehensgeber (=der Kunde) dem Darlehensnehmer (=PIM) Eigentum an der Darlehenssache verschaffen. Der Darlehensnehmer (=PIM) wäre daher berechtigt, die Sache zu verbrauchen oder weiter zu veräußern. Nach Beendigung des Darlehensverhältnisses muss der Darlehensnehmer eine vertretbare Sache gleicher Art und Güte dem Sachdarlehensgeber zurückerstatten. Der vorliegende Vertrag verpflichtete den Darlehensnehmer, dass er die Darlehenssache ausschließlich zum Handel mit Gold einsetzen dürfe und dass er den Darlehensgeber an den erzielten Gewinnmargen beteiligen müsse.

Bei einem Sachdarlehen muss der Darlehensgeber (=der Kunde) das Eigentum an der vertretbare Sache erst einmal haben, bevor der dieses Eigentum mit einem Sachdarlehen auf den Darlehensnehmer (=PIM) überhaupt übertragen kann.

Wie oben unter Tz. a. = Verkauf von Goldbarren dargelegt, bestehen große Zweifel daran, ob PIM
dem Kunden jemals die Verfügungsmacht an den Goldbarren vorher verschafft hat oder überhaupt
verschaffen konnte.
Es ist nach den vorliegenden Indizien und Beweismitteln davon auszugehen, dass PIM zu keinem
Zeitpunkt dem Kunden beim Depot21-Vertrag die Verfügungsmacht an den Goldbarren verschafft
hat, so dass der Kunde somit auch PIM keine Goldbarren als Sachdarlehen zur Verfügung stellen
konnte.

Das gesamte Vertragskonstrukt ist ein fingiertes und vorgetäuschtes Geschäft. Es soll damit verschleiert werden, dass tatsächlich ein Einlagengeschäft gem. § 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 1, 1. Alternative KWG erbracht wurde, ohne über eine hierfür notwendige Erlaubnis zu verfügen.

§ 117 Abs. 2 BGB:
Wird durch ein Scheingeschäft ein anderes Rechtsgeschäft verdeckt, so finden die für das verdeckte
Rechtsgeschäft geltenden Vorschriften Anwendung.

2.2.3.) Rückkaufsangebot zum Festpreis
Die Firma PIM erteilte dem Kunden nach Abschluss des Depot21-Vertrags ein Rückkaufangebot nach Ablauf von 12 Monaten in Höhe von 111,25% der Abschlusssumme.

Somit wird nachweislich eine feste Verzinsung für die Überlassung des Kapitals garantiert.

Die PIM Handelsgesellschaft betreibt vorliegend Bankgeschäfte in Form eines Einlagengeschäftes
i.S.d. § 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 KWG. Bankgeschäfte sind nach dieser Norm die Annahme fremder Gelder
als Einlagen oder anderer unbedingt rückzahlbarer Gelder des Publikums, sofern der Rückzahlungsanspruch nicht in Inhaber- oder Orderschuldverschreibungen verbrieft wird, ohne Rücksicht darauf, ob Zinsen vergütet werden (Einlagengeschäft). Das Einlagengeschäft wird von der Firma PIM sowohl gewerbsmäßig als auch in einem Umfang, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, betrieben, da auf diese Weise von mehr als 2.000 Kunden rd. 12 Millionen Euro Kapital eingesammelt worden sind.

Für die Bewertung eines Einlagengeschäfts geht die herrschende Rechtssprechung von folgendem
aus:

Der Begriff der Einlage ist gesetzlich nicht definiert. Die Frage, ob ein Unternehmen fremde Gelder
als Einlagen annimmt, ist aufgrund einer Wertung aller Umstände des einzelnen Falles unter Berücksichtigung der bankwirtschaftlichen Verkehrsauffassung zu entscheiden. Als wichtige – allerdings für sich gesehen nicht ausreichende – Indizien werden dabei angesehen, dass von einer Vielzahl von Geldgebern, die keine Kreditinstitute sind, fremde Gelder aufgrund typisierter Verträge zur unregelmäßigen Verwahrung, als Darlehen oder in ähnlicher Weise ohne Bestellung der Art nach banküblicher Sicherheiten laufend angenommen werden (vgl. Urteil des BGH, Az.: III ZR, 365/03, DVBl 2006, Seite 114 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung).

Folgende Gesichtspunkte stellen also gewichtige Indizien für das Vorhandensein einer Einlage dar:

• Entgegennahme von Geldern von einer Vielzahl von Geldgeber aufgrund typisierter Verträge
zur unregelmäßigen Verwahrung, darlehensweise oder in ähnlicher Weise, also mit einer unbedingten
Rückzahlungsverpflichtung
• Annahme ohne bankübliche Sicherung
• laufende Annahme von Geldern
• Annahme von Nichtkreditinstituten
• Annahme von Mitteln in der Absicht, sie für eigene Zwecke zu nutzen, insbesondere zur Finanzierung des auf Gewinnerzielung gerichteten Aktivgeschäfts (vgl. hierzu Fülbier, in
Boos/Fischer/Schulte-Mattler, Kreditwesengesetz, 2. Auflage, § 1 KWG, Rdnr. 36).

Die mit der 6. KWG Novelle neu hinzugekommene Erweiterung des Einlagengeschäfts (§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 2 Alternative KWG) soll als Auffangtatbestand dienen; sie erweitert den klassischen Einlagenbegriff insoweit, als jede subjektive Zwecksetzung der Geldeinlage nunmehr irrelevant ist (Reichauer/ Kleinhans, Kreditwesengesetz, Kommentar, Stand 2004, § 1 Rd.Nr. 50 ff.; Bundesratsdrucksache Nr. 963/96 v. 20.12.1996, S. 62). Dass es sich um Gelder des Publikums handeln muss, dient nur der Klarstellung, dass die Hereinnahme rück-zahlbarer Gelder von verbundenen Unternehmen nicht als Einlagengeschäft anzusehen ist (Boos/Fischer/Schulte-Mattler, KWG, Kommentar 2. Auflage, § 1 KWG, Rdnr. 42).

Die zweite Alternative des Einlagegeschäftes lässt sich letztlich auf drei Tatbestandsmerkmale reduzieren:
– es müssen Gelder angenommen werden,
– die Gelder müssen unbedingt rückzahlbar sein,
– es muss sich um Gelder des Publikums handeln.

3. Konsequenzen von Seiten der Bafin:

Folgende Maßnahmen sind bei der Bafin in dieser Sache anzuregen:

1. Die Bafin untersagt der PIM Handelsgesellschaft mbH den Vertrieb von Depot21 in der z.Zt.
praktizierten Form, da tatsächlich keine Kaufverträge bzw. Sachdarlehensverträge sondern
nicht genehmigte Einlagegeschäfte getätigt werden.
2. Die Bafin verpflichtet die PIM Handelsgesellschaft mbH alle bisher getätigten Depot21-
Verträge rückabzuwickeln.

 4. Strafrechtliche Konsequenzen

Es besteht der dringende Tatverdacht, dass folgende Strafverfahren begangen wurden sind:

1. Veruntreuung von Kundengeldern durch arglistige Täuschung in einem Massenbetrugsverfahren
§§ 263, 266, StGB
2. Verbotenes Einlagengeschäft . § 54 Abs. 1 Nr. 2 KWG: Wer ohne Erlaubnis nach § 32 Abs. 1
Satz 1 Bankgeschäfte betreibt oder Finanzdienstleistungen erbringt, wird mit Freiheitsstrafe
bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft

4.1. Veruntreuung von Kundengeldern durch arglistige Täuschung

Herr Mezut Pazarci hat mit hoher krimineller Energie seinen Goldvertrieb aufgebaut. Sein gesamtes
Geschäftsmodell war nur deshalb erfolgreich, weil Veruntreuungen und das verbotene Einlagengeschäft
die Basis dafür waren, seine Angebote für die Kunden und den Vertrieb hoch attraktiv erscheinen
zu lassen:

• Der PIM-Vertrieb wuchs nur deshalb sehr schnell, wenn dessen ratierliches Geschäft vorfinanziert
wurde.

• Das Depot21 verkaufte sich nur deshalb sehr gut, weil hier ein volatiles Produkt wie Gold mit
Garantien versehen wurden, was zwar faktisch überhaupt nicht möglich ist, womit jedoch
viele Kunden schnell zu begeistern waren.

• Mezut Parzarci hat mit hoher krimineller Energie verschleiert, dass die Vorfinanzierung seines
Vertriebs mit den Kundengeldern erfolgte, welche die Kunden für das Depot21 investierten.
Somit wurden die Kunden durch vorgetäuschte Scheingeschäfte arglistig betrogen, denn
diese waren der Meinung, dass sie in den Sachwert Gold investieren und dass die Wertsteigerung
durch den Handelsumschlag garantiert werden kann.
Die Kunden und auch sein Vertrieb wussten jedenfalls nicht, dass das Märchen vom großen
Goldhandel frei erfunden war und statt dessen mit den Kundengeldern die Provisionen des
ratierlichen Geschäftes vorfinanziert wurden.

4.2. Verbotenes Einlagengeschäft . § 54 Abs. 1 Nr. 2 KWG:

Alle Indizien sprechen dafür, dass Mezut Parzarci ganz genau wusste, dass er durch die Zweckentfremdung der Gelder ein verbotenes Einlagegeschäft betrieben hat. Dies war ganz sicher kein zufälliges Versehen, womit diese Straftat wissentlich und vorsätzlich und keinesfalls fahrlässig begangen wurde.

5. Der Sachlage nach Änderung der Verträge und der Abläufe ab Mai 2013

Nachdem ab Februar 2013 der Goldpreis wie im Sturzflug um rd. 35% gefallen ist, gab es im Vertrieb
und bei den Kunden viele Rückfragen, viel Kritik und auch große Zweifel betreffend des Depot21-
Vertrags. Es wurde von vielen vor allem die mangelnde Transparenz kritisiert.

Mezut Parzarci scheint daraufhin, wahrscheinlich nach Rücksprache mit seinen Beratern kalte Füße
bekommen zu haben und hat sowohl die Verträge als auch die Abläufe geändert.

In den Allgemeinen Vertragbedingungen hat § 5 jetzt folgende Fassung:

§ 5 DEPOT 21 mit Rückkaufangebot
5.1 Für den Fall, dass der Kunde die Option DEPOT 21: „Rückkaufangebot mit Festpreis“ gewählt hat, erhält der Kunde von der PIM ein zeitlich befristetes Rückkaufangebot für zwei Zeitabschnitte (01.-12. Monat und 13. Monat ab dem vollständigen Zahlungseingang) mit Rückkaufkonditionen für das erworbene und registrierte Barrengold.
5.2 Der Kunde kann auswählen, ob er die Goldmenge zur Auslieferung oder zur Einlagerung durch die PIM bestellt. Im Falle der Einlagerung fallen Depotgebühren (gem. § 3.2) an. Diese werden monatlich fällig und jährlich in Rechnung gestellt. Hat der Kunde ein GOLDAbonnement werden diese Gebühren diesem Vertrag belastet.
5.3 Nimmt der Kunde in den ersten 13 Monaten die Rückkaufangebote nicht wahr, so kann er bei der PIM jederzeit ein Rückkaufangebot zum tagesaktuellen PIM OTC-Rückkaufkurs anfragen.
5.4 DEPOT21-Kunden können durch Einbringung Ihrer Handelserlöse in ein GOLD-Abonnement von Sonderkonditionenprofitieren. Der Sonderpreis für den Golderwerb aus dieser Sonderzahlung errechnet sich in diesem Fall aus dem Durchschnitt der Kurse der jeweils letzten 12 Monate für 0,1 Gramm-Stückelung im GOLD-Abonnement.
5.5 Entscheidet sich ein Kunde im 13. Monat oder später die Rückkaufoption aus einem PIM DEPOT 21-Vertrag wahrzunehmen und schließt erneut ein DEPOT 21 ab, so wird auf „Bestandsgold“ aus einem PIM DEPOT 21-Vertrag kein Agio fällig. Nur bei Depoterhöhungen (Zukauf von Gold) wird auf die Kaufsumme der Erhöhung ein Agio berechnet(gem. § 3.1).

Auffällig ist hierbei, dass gem. § 5.2 der Kunden sogar auswählen kann, ob ihm das Gold ausgeliefert wird oder ob es im Depot verbleibt.
Unlogisch ist hierbei, dass PIM bei Auslieferung des Goldes damit nicht handeln kann und trotzdem
die Wertsteigerung garantiert.
Mezut Parzarci unterbreitet dieses Angebot aus taktischen Überlegungen, da mehr als 90% seiner
Kunden den Verbleib im Depot wählen und somit er frei über diese Liquidität verfügen kann.

Ab Mai versucht die PIM sogar einen Nachweis zu erbringen, dass den Kunden eine Verfügungsmacht an den Goldbarren verschafft wurde.
Siehe hierzu: /anträge_ab052013/depot21/ 130521_Muster_Rückkaufbest._Depot21

Hier wird eine Lieferliste mit den einzelnen Goldbarren beigefügt. Auffällig ist hierbei, dass nicht die
Registierungsnummern der Prägeanstalt, sondern die Barren mit Nummern eines eigenen Nummernkreises angegeben sind.
In Anbetracht der Vorgeschichte (siehe o.a.) ist dies jedenfalls kein Nachweis dafür, dass die angeführten Barren überhaupt existieren und ob diese tatsächlich im Eigentum der PIM Handelsgesellschaft mbH sind.
Fakt ist, dass nach wie vor Goldbestände im Wert von mindestens 8 Millionen nicht vorhanden sind,
so dass erhebliche Zweifel daran bestehen, dass die jetzt für die ab Mai 2013 abgeschlossenen Depot21- Verträge verwendeten tatsächlich im Eigentum der PIM sind.

Anregungen an die informierten Adressaten:

Staatsanwaltschaft:
Er besteht akute Fluchtgefahr!
Herr Mezut Parzarci fliegt regelmäßig sowohl in die Türkei und auch nach Dubai und hat lt. Aussagen seines Umfeldes dort Immobilien und einen Teil seines Vermögens transferiert.

Banken:
Es ist zu befürchten, dass Mezut Parzarci nach Bekanntwerden dieses Komplotts die Depots und die Konten räumt und untertaucht.
Sie werden gebeten die Konten und Depots einzufrieren und diese erst nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder freizugeben.

Es ist nicht unsere Absicht, Herrn Mezut Parzarci ohne dass er sich zu den Beschuldigungen äußern kann, an den Pranger zu stellen. Herr Mezut Parzarci bekam auch aus unseren Reihen mehrfach
die Aufforderung darzulegen, dass seine Geschäfte ordnungsgemäß abgewickelt worden sind.
Soweit eine ordnungsgemäße Depot- und Vertragsverwaltung vorliegen sollte (daran bestehen erhebliche Zweifel), wäre es sehr einfach zu jedem Zeitpunkt diesen Nachweis zu führen, wenn zusätzlich eine geprüfte körperliche Bestandsaufnahme durch einen Wirtschaftsprüfer vorliegen würde.
Fordern Sie Herrn Parzarci auf, alle Nachweise vorzulegen. Vielleicht haben Sie mehr Erfolg. Uns hat er jedenfalls nicht geantwortet.

Mit freundlichen Grüßen


Gemeinschaft der betrogen Anleger
bei der PIM Handelsgesellschaft mbH

Dieses Schreiben ging inkl. Beweismittel an:

BaFin, Abteilung Q33, Bonn

Bundesamt für Justiz, Abt. Veröffentlichung von Jahresabschlüssen, Bonn

Staatsanwaltschaft Darmstadt

Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main

IHK Offenbach am Main

Justizministerium Wiesbaden

Handelsregister Offenbach

Gewerbeamt der Stadt Heusenstamm

Finanzamt Offenbach II, Veranlagung Körperschaften

Finanzamt Offenbach II, Steuerfahndung

Commerzbank Frankfurt

Hypo Vereinsbank Frankfurt

Sparkasse Langen-Seligenstadt

Deutsche Postbank AG

Download der Beweismittel über: https://pimanonymous.box.com/s/wmcbmi6j6ilay47rr9ih

~ von cafe4eck - Juli 8, 2013.

2 Antworten to “Pim Handelsgesellschaft Heusenstamm, Anzeige wegen Veruntreuung von 8 Mio. Kundengeldern und Verstoß gegen § 1 KWG”

  1. Da werden betrogene Kunden wohl lange auf eine Antwort von Mesut Pazarci warten koennen. Pazarci hat sich ueber die Niederlande zunaechst in die Tuerkei und von dort nach Lateinamerika abgesetzt. Dort soll er einen grossen Teil seiner abgezockten Gelder investiert haben. Auch ein namentlich noch nicht feststehendes Mitglied der Geschaeftsleitung hat sich ins benachbarte Belgien abgesetzt. Telefonanrufe und andere Versuche zur Kontaktaufnahme kann sich jeder betrogene Anleger ersparen. Eine Strafanzeige wird wohl sinnvoll sein.

    • Hallo Herr Bierbaum, oder wie Sie wirklich heißen!

      ich habe eben mit Entsetzen Ihre Zeilen gelesen und muss sofort darauf reagieren, bevor mir der Kragen platzt.
      Wie kann ein Mensch nur so viel Unsinn schreiben? Ich frage mich, was Sie davon haben? Das ist Rufmord, den Sie hier betreiben und man sollte Ihnen und ihres gleichen sofort das Handwerk legen!

      Ich kann nur sagen, dass ich bei der PIM, mit Sitz in Heusenstamm, nie enttäuscht wurde und die zugesagte Rendite von 11,25 Prozent auf mein eingesetztes Kapital erhalten habe. Alles verlief reibungslos. Zudem habe ich Herrn Pazarci persönlich kennengelernt. Er ist aufrichtig und hat mehr Manieren als viele meiner Landleute.

      Warum hackt keiner mal auf den Banken rum, die uns Bürger wirklich um die sauer verdienten Spareinlagen bringen – durch falsche Beratung und hochspekulative Anlagemanöver werden alle Bürger Tag für Tag von vielen Banken betrogen und keiner regt sich auf.

      Hildegard Rosenbaum

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