Die Abzocke von Til Christian Homburg -nunmehr als selbsternannter Präsident der Briefkastentante CMS AG auf dem Marshall Islands

Teil 1 – Was bisher geschah

Während die Staatsanwaltschaft nach § 263 StGB (Betrug) gegen Andreas Hennemann und Til Christian Homburg in Zusammenhang mit ihrer zwischenzeitlich wieder gelöschten „World Business Sparkasse Ltd.“ ermittelt, zockt Til Homburg erneut und verstärkt, nunmehr als „Präsident der CMS AG“ -übrigens eine 08/15-Briefkastenfirma auf dem Majuro Atoll, Marshall Islands im Pazifischen Ozean-ungeniert weiter ab. Offensichtlich sollen die zahlreichen mit der vermeintlichen WBS Sparkasse abgezockten Kunden durch das Generieren neuer Kundengelder über weitere zwielichtige Finanzgeschäfte befriedigt werden. Indes ist Til Homburg nicht mehr an seiner bekannten Adresse in Avenida de Ramón Cajal 23, ES-29640 Fuengirola (Málaga), España erreichbar. In letzter Zeit taucht er aber schon mal wieder in Deutschland und in der Schweiz auf, nicht zuletzt auch deshalb, um neue Vertriebsleute für seine dubiosen Finanzgeschäfte anzuheuern.
Eine ganze Reihe unterbelichteter Vermittler und Betrugserfüllungsgehilfen sollen nämlich dafür sorgen, dass möglichst viele Aktienanteile, das Stück wird für € 50,– ausgegeben, verscherbelt werden. Insgesamt stehen 25.000 Aktienanteile zur Disposition an, die an Frau oder an den Mann gebracht werden müssen. Til Homburg und seine Betrugserfüllungsgehilfen brauchen dringendst 1 bis 1,25 Mio EURO und die Kriegskasse ist leer! Den gutgläubigen Kunden wird dann pro Aktienanteil bis zum 100-fachen des Ausgabepreises in Aussicht gestellt! Til Homburg und seine Helfershelfer suggerieren den Kunden einen Rückkaufpreis bis zu € 5.000,– pro Aktienanteil. Til Homburg konstatiert in seinen Schundlettern, dass der Rückkauf zwischen dem 10. und 20. Dezember 2012 stattfinden soll. Das ist eine gigantische Verzinsung für eine Minimallaufzeit von 3 Monaten und quasi auch noch ein tolles Geschenk, rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest in 2012! Was Homburg mit den eingesammelten Kundengeldern anstellt und wie die wundersame Geldvermehrung abläuft, die in 3 Monaten für den Kunden immerhin 10.000% Rendite (in Worten: zehntausend Prozent Rendite!!!) erwirtschaften soll, verrät unser „Til“ freilich nicht. Nur vage Andeutungen unter anderem auf Forexhandel geben die total unprofessionellen Prospektunterlagen des CMS AG her.
Fakt ist jedoch, dass hier mal wieder die Werbepsychologie (eigentlich übelster Missbrauch der Psychologie) der wirksame Garant für den Verkaufserfolg nach dem Motto: „Gier frisst Hirn“ im Spiel ist. De facto hat nämlich der Betrüger Til Homburg von seriösen Finanzgeschäften genauso wenig eine Ahnung wie vergleichsweise der Blendax als gelernter Hufschmied vom Kuh melken.

Aber der Reihe nach.

Am 3. Oktober 2012 publiziert „andaluz.tv – Nachrichten aus Andalusien“ dass die Herren Hennemann und Homburg größere Investitionen für Marbella planten und fragt in der Bevölkerung nach, wer Kontakt zu den beiden Herren hatte und um welche Art von Geschäften es sich bei den beiden Herren handelte, bzw. was in diesen Geschäften versprochen wurde. Andaluz.tv nimmt gegenwärtig nunmehr auch vertrauliche Hinweise entgegen, die zur Aufklärung des Betrugsfalles in der Sache Hennemann und Homburg beitragen. Auch bestehen Verbindungen zum Sender RTL und es wird in Deutschland mit Herrn Rechtsanwalt Michael Gelhard aus Paderborn kooperiert, der sehr darum bemüht ist, den Schaden für die von Homburg und Hennemann geprellten Kunden so gering wie möglich zu halten.

Wir erinnern uns zurück, Til Homburg und Andreas Hennemann hatten sich 2011 mit ihrer World Business Sparkasse Ltd. in die Haute Volaute (Club Marbella) eingebracht und darüber hinaus als wahre Schaumschläger und Hochstapler mit Millionen Investitionen für das zwischenzeitlich auch von der Wirtschaftskrise geschüttelte Marbella geprahlt, welche sie aber gar nicht besaßen. Man wollte sich einfach profilieren und ein Stück weit die Scharten der dubiosen Abzocker-Vergangenheit ausmerzen und hat sich daher in betrügerischer Absicht in den „Jet Set“ von Marbella eingeschleimt. Die Sache flog natürlich auf – Til Homburg und Andreas Hennemann wurden entlarvt und das Gastspiel im „Club Marbella“ gehörte der Vergangenheit an.

Hier nun die komplette Berichterstattung von andaluz.tv, RTL-Explosiv und Herrn Rechtsanwalt Michael Gelhard bis zum Sachstand vom 3. Oktober 2012.

In Teil 2 wird dann speziell über die aktuelle Abzocke des Til Homburg mit seiner CMS AG, bisweilen wird auch der Firmenname CMS Global AG verwendet, berichtet.

03-10-2012
Marbella – Costa del Sol
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei Deutsche
Wer hatte mit der „World Business Sparkasse“ Kontakt?

Die Herren Homburg und Hennemann – andaluz.tv

Die Herren Homburg und Hennemann | © andaluz.tv

Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat ein Ermittlungsverfahren gegen die beiden Herren Andreas Hennemann und Til Christian Homburg eröffnet. Ihnen wird Betrug nach § 263 StGB, wegen immenser Zinsversprechen, vorgeworfen. Herr Hennemann soll am 07.01.2011 in London die World Business Sparkasse Ltd. eingetragen und mit ihr lukrative Anlageformen beworben haben. Nach Informationen von andaluz.tv wurde die Ltd. am 21.08.2012 wieder gelöscht.
Das detaillierte Vorgehen der Herren erklärt Rechtsanwalt Michael Gelhard von http://www.anlegerschutzanwalt.de hier:

Montag, den 04. Juni 2012 um 12:14 Uhr
Warnung vor World Business Sparkasse Ltd
geschrieben von Michael Gelhard

Praktisch aus dem Nichts taucht die World Business Sparkasse Ltd. auf. Für eine angeblich lukrative Anlage bei dieser Sparkasse sammeln Vermittler bei Anlegern Geld ein. Dabei erklären die Vermittler den Anlegern, dass eine Anlage bei einer normalen Bank lediglich geringe Zinsen bringe, die Bank selber jedoch mit dem Geld der Anleger in der Lage sei, von der europäischen Zentralbank etwa das 18-fache des Anlegergeldes als Darlehen zu sehr niedrigen Zinsen gewährt zu bekommen. Die Bank erwirtschafte dann mit dem Darlehen der Zentralbank und dem Anlegergeld erhebliche Gewinne, die nur eingeschränkt den Anlegern zu Gute kämen.

Demgegenüber liege der Vorteil der World Business Sparkasse (WBS) darin, dass diese bei geringeren Kosten eine höhere Rendite für den Anleger erwirtschafte, wobei die Absicherung des Anlegergeldes durch Schuldverschreibungen während der gesamten Laufzeit erfolge. Mündlich wurde in mehreren Fällen zugesichert, das Geld der Anleger sei einlagengesichert. Die Vermittler erklären sodann das Procedere dahingehend, dass zunächst ein Handelsvertrag mit der WBS geschlossen werde, in dessen Rahmen der Anleger sein Kapital für acht Wochen zur Verfügung stelle. Die WBS investiere das Kapital in so genannte „Privat Placement Programms (PPP)“, bei denen es sich um bankeninterne Geschäfte handele, welche als Kapitalaufbau den ausführenden Banken dienen würden. Dieses Angebot komme von „einem Kontakt“ bei der HSBC Bank in London, ohne dass näher beschrieben wird, was damit gemeint ist. Das Kapital sei während der gesamten Laufzeit durch die Großbank HSBC abgesichert, da es nicht mehr transferiert werde, sondern bei der Bank verbleibe. Der Handelsertrag aus dem Geschäft werde durch die WBS nach acht Wochen an den Anleger wieder ausbezahlt. Dieser erhalte das Dreifache inklusive seines Einsatzes zurück. Zahlungen leiste der Anleger an die CAM Bank in Marbella. Nach Eingang des Kapitals werde das Geld des Anlegers in ein nicht näher beschriebenes Investment transferiert, wovon der Anleger benachrichtigt werde. Die Mindesteinlage bei Abschluss eines Handelsvertrages mit der WBS betrage 10.000,00 €.

Nachdem dann die Anleger die Zahlungen erbrachten, erhielten sie einen vierseitigen Handelsvertrag nach Gegenzeichnung durch die WBS zurück. Die Unterschrift der „Beauftragten“ scheint nach einem Vergleich mit einer durch einen Anwalt aus Rosenheim vorgelegten Vollmacht von Andreas Hennemann zu stammen. Dieser wird in einem Schreiben des Rosenheimer Rechtsanwaltes von Ende März 2012 als Vertreter der World Business Sparkasse Ltd. der WBS benannt.

Obwohl die Anleger spätestens Ende Juli 2011 ihre Gelder hätten zurückerhalten müssen, teilte der Rosenheimer Rechtsanwalt mit, dass die Gewinne aller Voraussicht nach Ende April/Anfang Mai 2012 ausgezahlt würden. Die Gelder seien wie vereinbart angelegt. Die Anlage laufe derzeit noch und der Anwalt bittet darum, die erforderliche Geduld aufzubringen, die bei Geldanlagegeschäften immer vonnöten sei.

Seit der vertraglich geschuldeten Rückzahlung sind inzwischen mehrere Monate vergangen, ohne dass irgendwelche Anzeichen dafür bestehen, dass die Anleger ihr Geld zurückerhalten. Die angegebene Telefonnummer der WBS ist nicht erreichbar. Nach Schilderung von Betroffenen sagt Herr Hennemann, wenn er einmal erreicht werden kann, immer Zahlungswillen zu. Tatsächliche Rückzahlungen erfolgen jedoch nicht. Es muss bezweifelt werden, dass es sich bei der World Business Sparkasse Ltd. um mehr als eine Briefkastenfirma handelt und dass sie die für Bankengeschäfte erforderliche Genehmigung besitzt.

Das undurchsichtige Anlagenkonzept, die ständigen Auszahlungsversprechungen und die Probleme hinsichtlich der Erreichbarkeit der World Business Sparkasse Ltd. lassen das Schlimmste befürchten.

Die Spur des Herrn Hennemann führt nach Paderborn, wo unser Mitglied Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael Gelhard derzeit versucht, den Schaden für die Anleger so gering wie möglich zu halten.

Der Anlegerschutzanwälte e. V. rät allen betroffenen Anlegern, die schon Beträge an die World Business Sparkasse Ltd. überwiesen haben, sich umgehend anwaltlich beraten zu lassen.

http://www.anlegerschutzanwalt.de/aktuelles/item/120-warnung-vor-world-business-sparkasse-ltd.html

„Da war doch was….!“
andaluz.tv erhält von diversen internationalen TV-Anstalten regelmässig die Anfrage, ob unsere Redaktion für diverse Reportagen vor Ort in Marbella die Location, die Personen und Drehgenehmigungen organisieren kann. So auch im Mai 2011. andaluz.tv organisierte in Zusammenarbeit mit RTL – Explosiv eine Dokumentation über den Jet–Set von Marbella und wie dieser mit der Krise umgeht. Im Mittelpunkt dieses sechsminütigen Beitrags stand die Prinzessin Isabel de Borbon, die im Rahmen eines von ihr organisierten Dinners mit ihren engsten Freunden ehrlich und herzerfrischend aus ihrem von der Krise geschüttelten neuen Alltag plauderte. Teilnehmer dieses Dinners waren die für die Concordia Stiftung immer engagierten Eheleute Rosi und Gustav von Johnston, der ehemalige Autokönig von Marbella Walter Fischer und überraschend die beiden Andreas Hennemann und Til Christian Homburg, siehe nachfolgenden Artikel mit Bildergalerie.

Marbella – RTL Explosiv heute Abend 09-06-2011
Isabel de Borbon –Wege aus der Krise
Kein Polo und kein Personal mehr

Probleme des Jet Set

Am 15.05. hat andaluz.tv darüber berichtet, dass RTL Explosiv einen Bericht über die „Probleme des Jet Sets“ in Marbella abfilmte und heute Abend war es dann soweit, um 18.24 Uhr kündigte Nazan Eckes dann die lang erwartete Story an. In sechs Minuten gab der Bericht einen Hintergrund über die Probleme der Reichen und Schönen in der Wirtschaftskrise und wie diese damit umgehen.
Sehen Sie hier die Bildergalerie und den Artikel vom Drehtag – „Der Jet Set entdeckt seine Menschlichkeit“

Marbella – Andalusien  15-05-2011
Der Jet Set entdeckt seine Menschlichkeit
Die Krise hat auch sein Gutes

Prinzessin Isabel de Borbon

Samstagabend in den Bergen von Marbella. Prinzessin Isabel de Borbon empfängt andaluz.tv und RTL Explosiv zu einer ganz außergewöhnlichen Reportage in ihrer Privatvilla. Im Rahmen eines Abendessens unter Freunden, plauderten die Prinzessin, Baronin und Baron von Johnston, Luxuskarossen – Großhändler Fischer und zwei neue Investoren aus Deutschland über den Jet Set, die Krise und wie sich die Welt in den letzten zwei Jahren für sie alle veränderte.

Der Tenor des Abends war im Ergebnis der, dass die Krise hier in Marbella voll eingeschlagen hat, diese Zeit einen menschlicher macht und zu Innovationen zwingt. Der eine erlebt ein fast ruinöses Familiendrama, der andere muss sich von seinen Luxuspferden trennen und die Prinzessin muss sogar ihr eigenes Polo – Team auflösen.

Wie Marbellas Elite den Kampf gegen die Krise meistert und neue Wege beschreitet, dies berichten wir Ihnen parallel und detailliert zum Ausstrahlungstermin von RTL Explosiv hier exklusiv auf andaluz.tv.

RTL Explosiv bei Prinzessin Isabel de Borbon

andaluz.tv – Bildergalerie

Nach den Aussagen von RA Gelhard zur Folge, soll wohl auch Geld nach Marbella geflossen sein. Da die Herren, nach Informationen von andaluz.tv, hier vor Ort in Marbella größere Investitionen planten und Kontakt zu zahlreichen Menschen suchten, wollen wir unsere Leser fragen, ob sie vielleicht auch mit den Herren Hennemann und Homburg zu tun hatten oder ob sie jemanden kennen, der mit den beiden Herren Geschäfte machte. Um welche Art von Geschäfte handelte es sich dabei und was wurde dabei versprochen und was wurde davon eingehalten? Natürlich behandeln wir alle Informationen auf Wunsch vertraulich. Sie können unsere Redaktion jederzeit unter der eMail – Adresse problemas@andaluz.tv erreichen.

http://www.andaluz.tv/nachrichten/nachricht-andalusien.php?idNot=10227&url=staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-zwei-deutsche

http://www.andaluz.tv/nachrichten/nachricht-andalusien.php?idNot=6241&url=

http://www.andaluz.tv/nachrichten_costa_del_sol/det_nachrichten_costa_del_sol.php?idNot=6011

http://www.andaluz.tv/bilder/2011/rtl.php

~ von cafe4eck - Januar 31, 2013.

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