Millionenbetrüger Dieter Frerichs: Tod auf Mallorca

Selbstmord oder von Polizei erschossen?

Er soll Banken und Privatleute um Hunderte Millionen Euro erleichtert haben, gilt als Deutschlands größter Betrüger: Jetzt hat sich Anlageberater Dieter Frerichs (72) angeblich selbst das Leben genommen – als ihn die Polizei festnehmen wollte! Doch es gibt Zweifel!

Das Todes-Drama auf Mallorca: Drei Polizeibeamte stürmen Frerichs Luxusvilla in Palma. Der 72-Jährige lag gerade auf seiner Terrasse, schreckte auf – und zückte plötzlich eine Pistole.

Dann sprang er laut Polizeiangaben von einem Felsvorsprung ins Meer, wollte in die Luft schießen. Frerichs drückte mehrmals ab – doch die Pistole hatte offenbar Ladehemmungen. Dann löste sich ein Schuss.

Laut Polizei hält sich Frerichs dann die Waffe an den Kopf, drückt ein letztes Mal ab…

Die Beamten eilten angeblich zu dem Verletzten, versuchten, ihn wiederzubeleben. Per Rettungshubschrauber wurde Frerichs in die Klinik geflogen – dort erlag er seinen Verletzungen.

Selbstmord oder von der Polizei getötet? Seine Stieftochter beschuldigt die Beamten, für seinen Tod verantwortlich zu sein!

Das spanische Model Fiona Ferrer, das sich laut spanischen Medienberichten während des Zugriffs in der Wohnung aufhielt, erklärte, sein Stiefvater habe sich nicht umbringen wollen – die Polizisten hätten ihn erschossen!

Ein Ermittlungsverfahren soll nun die genauen Todesumstände klären. Die Tatwaffe wurde noch nicht gefunden. Die Leiche wurde obduziert, Ergebnisse sind nicht bekannt.

Der Deutsche soll mit einem Komplizen zahlreiche Anleger und Banken in der Bundesrepublik und anderen Ländern um 300 Millionen Euro betrogen haben.

Frerichs wurde deshalb bereits im April in Palma festgenommen, später aber unter Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 72-Jährige hat die Vorwürfe stets bestritten. Frerichs sollte am Wochenende ausgeliefert werden. „Mit seinem Suizid kam dieser der Festnahme zuvor“, so die Staatsanwaltschaft.

Die Staatsanwaltschaft Würzburg ist die federführende Behörde in dem Betrugsfall mit den sogenannten K1 Fonds. Der 50 Jahre alter Manager Helmut Kiener aus Aschaffenburg, der als Drahtzieher gilt, wurde im Oktober2009 verhaftet, sitzt seitdem in U-Haft.

Original Bericht von – http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/05/deutschlands-groesster-anlagebetrueger/dieter-frerichs-als-die-polizei-kam-erschoss-er-sich.html

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~ von cafe4eck - Juli 7, 2010.

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